Van Gerwen machte in seinem Erstrundenmatch gegen Adrian Lewis mit seinen Finishes den Unterschied aus. In seinem zweiten Spiel gegen Joe Cullen war er ein dominanter Punktesammler. Gegen Aspinall konnte 'Mighty Mike' die beiden positiven Punkte aus seinen ersten beiden Matches kombinieren. Der zweifache World Matchplay-Champion verzeichnete einen Average von 101,86 und eine Doppelquote von 48,5 Prozent.
Dank eines grundsoliden fünften Legs ging van Gerwen mit einem 12-Darter und einem 3-2-Vorsprung in die Pause, um dann den Fuß aufs Gas zu setzen. Der zweite Durchgang wurde mit 4-1 gewonnen und die Führung auf 7-3 ausgebaut.
Nach der zweiten Pause konnte van Gerwen nach zwei aufeinanderfolgenden 12-Dartern sogar auf 10-4 davonziehen. Aspinall gab jedoch nicht auf und kämpfte sich mit Finishs von 106, 65, 112 und 164 wieder auf 14-10 heran. Der Engländer hatte auch Chancen auf 14-11, vergab aber zwei Darts auf die Doppel 6.
Van Gerwen behielt seine Zwei-Break-Führung und warf 68 zum 15-10, verlor dann aber eines seiner Breaks. Aspinall beendete das Spiel mit 106 und 90 Punkten und konnte so den Rückstand auf 15-13 verkürzen.
Im 29. Leg hatte Aspinall die Chance, mit 121 das letzte Break zu holen. Dies gelang ihm nicht, aber da van Gerwen drei Matchdarts vergab, hatte "The Asp" eine weitere Chance. Der frühere UK-Open-Champion nutzte seine Chance und versuchte, eine Verlängerung in seinem eigenen Leg zu erzwingen. Aspinall hatte nach zwölf Pfeilen ein Finish, aber mit einer mächtigen 146 entschied van Gerwen das Match dann doch noch.
Der 33-jährige Niederländer wird am Samstagabend im Halbfinale auf Dimitri Van den Bergh treffen.
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WHAT A FINISH!🤯
Just as it looked like Nathan Aspinall would pull off one of the greatest ever World Matchplay comebacks, Michael van Gerwen gets over the line with a 146 checkout!
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