VIDEO: Phil Taylor erklärt die wichtigsten Tipps für Anfänger – „Der Wurf muss auf Autopilot laufen“
PDCPhil Taylor hat seinen endgültigen Rückzug vom aktiven Dartsport verkündet. Die Ikone des Sports, die bereits 2018 die PDC-Bühne verlassen hatte, war seitdem nur noch vereinzelt auf der Senioren-Tour und bei Exhibitionturnieren aktiv. Doch auch nach dem sportlichen Abschied bleibt The Power dem Darts treu: Als TV-Experte wird der 64-Jährige auch künftig bei Turnieren zu sehen und zu hören sein.
Die Karriere des 16-fachen Weltmeisters in wenigen Worten zusammenzufassen, ist kaum möglich. Taylor dominierte über Jahrzehnte die Szene, gewann jedes Major-Turnier mehrfach und setzte mit seinen 16 WM-Titeln und ebenso vielen Erfolgen beim World Matchplay Maßstäbe, die bis heute unerreicht sind – und wohl auch bleiben werden.
The Power gibt Tipps
Neben seinem unermüdlichen Ehrgeiz am Board war Taylor auch für seine akribische Trainingsarbeit bekannt. Der Engländer verbrachte täglich viele Stunden mit gezielten Übungen – und weiß deshalb genau, worauf es beim Wurf ankommt. Vor allem für Anfänger hat die Legende klare Ratschläge parat.
Gibt seinen ungemeinen Wissens- und Erfahrungsschatz an die neue Generation weiter: Phil The Power Taylor
„Dein Wurf muss zur Routine werden“
„Das Wichtigste ist, dass du deine Darts jedes Mal auf genau dieselbe Weise aufs Board wirfst“, erklärt Taylor. „Das sollte irgendwann automatisch ablaufen. Dein Gehirn muss sich daran gewöhnen, sodass du gar nicht mehr darüber nachdenken musst.“
Auch der Bewegungsablauf selbst müsse stimmen: „Führe den Pfeil bewusst zur Scheibe. Streck den Arm komplett durch, ohne dabei vom Wurf abzuweichen. Es bringt nichts, wenn du zu hart oder mit zu viel Kraft wirfst – das ist wie beim Golf. Der Wurf muss locker, flüssig und natürlich kommen.“
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Ein weiterer entscheidender Punkt sei das Gewicht der Darts. „Die Grammzahl spielt eine große Rolle. Wenn du dich mit leichten Darts unwohl fühlst, probiere schwerere – oder umgekehrt. Jeder hat ein anderes Gefühl. Am Ende zählt nur, was dir persönlich liegt“, so Taylor.

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










