Wesley Plaisier machte sich das Leben in der ersten Runde der Darts WM am Montag unnötig schwer. Der Debütant aus den Niederlanden hatte nicht sein bestes Spiel in den Alexandra Palace mitgebracht und musste gegen Ryusei Azemoto zittern.
Plaisier wurde im ersten Satz gebreakt und lag wenig später mit 1-2 in Sätzen zurück. Ab dem vierten Satz kippte das Spiel jedoch zu Gunsten von Plaisier, der nach fünf Sätzen 3-2 gewann.
"Das war eine sehr schwere Geburt", kommentierte Plaisier anschließend vor der Kamera von Viaplay. "Ich war so nervös in den ersten beiden Sätzen. Ich war noch nie in meinem Leben so nervös. Ich habe schon viel erlebt und stand auf vielen Bühnen, aber das war so überwältigend. Ich weiß, dass es da drin ist und die Leute sagen können, dass es nicht so ist, aber die Weltmeisterschaft ist wirklich anders. Die ersten drei Sätze waren so schrecklich schlecht für mich, aber dann hat sich die Nervosität zum Glück etwas gelegt."
Dieser Sieg kommt Plaisier sehr gelegen, denn der Niederländer ist nun praktisch in den Top-64 der Weltrangliste. Wenn er diese Position nach der World Darts Championship hält, bleibt das Preisgeld, das er in dieser Saison gewonnen hat, auch im nächsten Jahr in der Rangliste. Im Falle einer Position außerhalb der Top-64 muss Plaisier wieder bei Null anfangen.
Obwohl Plaisier sich dieser Situation bewusst ist, sagt er, dass dies keine Rolle spielt. "Es geht mehr um die Weltmeisterschaft und was in diesem Turnier passiert. Es ist überwältigend, es ist ein Schritt nach oben."
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
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