Vorschau Poland Darts Open 2026 Final-Session | Littler, Humphries & Co. – Wer krönt sich in Krakau zum ersten Euro Tour-Champion des Jahres?

PDC
Sonntag, 22 Februar 2026 um 18:00
Luke Littler & Josh Rock (2)
Die 2026 Poland Darts Open steuern auf ihren Höhepunkt zu. In Krakau stehen am Sonntagabend Viertelfinale, Halbfinale und Endspiel auf dem Programm – alles an einem Abend, alles in einer Session.
Acht Spieler kämpfen bei den Poland Darts Open noch um den ersten Titel auf der European Tour 2026. Am Ende hebt nur einer die Trophäe. Angeführt wird das Feld von Luke Littler, der in Polen zu alter Scoring-Stärke gefunden hat. Doch auch Luke Humphries, Michael Smith und Stephen Bunting reisen mit Selbstvertrauen und Form an.

Viertelfinale 1 – Luke Littler gegen Josh Rock (19:00 Uhr)

Luke Littler hat die Halbfinal-Niederlage in der Premier League am Donnerstag in Glasgow eindrucksvoll verarbeitet. Nach einer durchwachsenen Vorstellung gegen Jonny Clayton zeigte sich die Nummer eins der Welt in Krakau deutlich stabiler.
In Runde zwei spielte Littler einen überragenden Average von 113,84 Punkten. Im Achtelfinale drehte er gegen Ross Smith einen 0:2-Rückstand und gewann souverän mit 6:2 bei einem Schnitt knapp über der 100-Punkte-Marke. Sein Timing auf die Doppel stimmt, zudem setzt sein erster Dart wieder beeindruckende Scoring-Maßstäbe.
Josh Rock musste sich seinen Platz im Viertelfinale härter erarbeiten. Der Nordire geriet in beiden bisherigen Partien früh ins Hintertreffen, behielt jedoch die Ruhe. Zuletzt besiegte er Cristo Reyes mit 6:3. Rock bringt enorme Power im Scoring mit, darf sich gegen Littler aber keine längere Anlaufphase erlauben.

Viertelfinale 2 – Chris Dobey gegen Michael Smith (19:30 Uhr)

Michael Smith sucht in dieser Saison noch nach Konstanz, doch die Entwicklung zeigt nach oben. Gegen Joe Cullen rettete er sich im Decider zum Sieg, im Achtelfinale bezwang er Jonny Clayton mit 6:4.
Besonders auffällig: Smith ist in den wichtigen Momenten zur Stelle. Ein 114er-Checkout gegen Clayton, als dieser auf 78 Rest bereit zum Break stand, unterstreicht seine Qualität unter Druck. Die Averages bleiben ausbaufähig, doch Smith agiert deutlich fokussierter und entschlossener als in den vergangenen Monaten.
Chris Dobey lieferte am Nachmittag eines der spektakulärsten Comebacks. Gegen Luke Woodhouse drehte er ein 1:4 und gewann noch mit 6:5. Sieben geworfene 180er untermauerten seine Scoringstärke. Findet Dobey früh seinen Rhythmus, entwickelt sich diese Partie zu einem offenen Schlagabtausch auf hohem Niveau.

Viertelfinale 3 – Luke Humphries gegen Stephen Bunting (20:00 Uhr)

Luke Humphries überzeugt weiterhin mit bemerkenswerter Stabilität. Selbst bei seiner Premier-League-Niederlage am Donnerstag spielte er einen Average jenseits der 103 Punkte.
In Krakau setzte er sich zunächst in aufgeheizter Atmosphäre gegen Krzysztof Ratajski durch, ehe er Boris Krcmar im Achtelfinale klar mit 6:1 besiegte. Humphries kontrolliert das Tempo, variiert klug und nutzt Schwächephasen seines Gegners konsequent.
Stephen Bunting präsentiert sich ebenfalls in bestechender Form. Beim 6:1-Erfolg über Jermaine Wattimena erzielte er einen Average von 100 Punkten und glänzte mit einem 136er-Finish. Buntings A-Game kombiniert konstantes Scoring mit hoher Doppelquote und einem guten Timing bei Highfinishes. In diesem Duell dürfte vor allem die Effizienz auf den äußeren Ring den Ausschlag geben.
Luke Humphries gegen Stephen Bunting
Humphries und Bunting treffen im Viertelfinale aufeinander

Viertelfinale 4 – Gian van Veen gegen Wessel Nijman (20:30 Uhr)

Gian van Veen zeigt erneut, dass ihm die große Bühne liegt. Erst am Donnerstag erreichte er in Glasgow sein zweites wöchentliches Premier-League-Finale, nun greift er auch in Krakau an.
Am Nachmittag setzte er sich in einem engen Match mit 6:5 gegen Nathan Aspinall durch. Ein starkes 122er-Checkout leitete die Wende ein, ehe er die Partie auf Doppel 16 entschied.
Wessel Nijman zählte in der Nachmittagssession zu den stärksten Akteuren. Beim 6:1 gegen Cameron Menzies spielte er einen Average von 102 Punkten und dominierte von Beginn an. Beide Niederländer treten selbstbewusst auf – ein Halbfinalplatz für die Niederlande steht fest, doch keiner gibt sich damit zufrieden.
Im Anschluss an die Viertelfinals folgen die Halbfinals, bevor Krakau noch am selben Abend den ersten Sieger der Poland Darts Open 2026 kürt.
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