Am Donnerstagabend, dem 5. März, steht der fünfte Spieltag der
Premier League Darts 2026 auf dem Programm. In dieser Woche macht die Tour Halt im walisischen Cardiff – ein echtes Heimspiel für
Gerwyn Price und
Jonny Clayton.
Auch in dieser Saison setzt die
Premier League Darts auf das mittlerweile etablierte Mini-Turnierformat. Jeder Spieltag besteht aus einem K.-o.-Wettbewerb mit Viertelfinals, Halbfinals und einem Finale. Je nach Abschneiden sammeln die Spieler Punkte für die Gesamttabelle. Nach sechzehn regulären Spieltagen qualifizieren sich die vier bestplatzierten Profis für die Play-offs Ende Mai. Dort entscheidet sich schließlich, wer sich den Titel in der Premier League sichert.
Verfolgen Sie die Premier League Darts auch mithilfe unserer Live-Scores!In Cardiff winken dem Tagessieger neben fünf Punkten für die Rangliste auch 10.000 Pfund Preisgeld. Der Zweitplatzierte erhält drei Punkte, während die unterlegenen Halbfinalisten jeweils zwei Punkte sammeln. Wer bereits im Viertelfinale ausscheidet, geht an diesem Abend leer aus.
In den vergangenen drei Jahren seit Einführung dieses Formats gab es in Cardiff drei unterschiedliche Sieger. 2023 triumphierte Gerwyn Price vor heimischem Publikum, als er im Finale Nathan Aspinall besiegte. Ein Jahr später erreichte „The Iceman“ erneut das Endspiel, musste sich diesmal jedoch Michael Smith geschlagen geben. Bei der jüngsten Ausgabe setzte sich der aktuelle Weltmeister Luke Littler durch, der Michael van Gerwen im Endspiel mit 6:4 bezwang.
Spielplan Premier League Darts 2026
Donnerstag, 05.03. (ab 20:00 Uhr)
Utilita Arena, Cardiff – 5. Spieltag
| Uhrzeit | Spieler 1 | v | Spieler 2 | Runde |
| 20:15 | Michael van Gerwen | - | Luke Humphries | VF |
| 20:45 | Gian van Veen | - | Jonny Clayton | VF |
| 21:15 | Gerwyn Price | - | Stephen Bunting | VF |
| 21:45 | Luke Littler | - | Josh Rock | VF |
Michael van Gerwen vs. Luke Humphries
Michael van Gerwen eröffnet den Abend in Cardiff mit einem echten Topduell gegen Luke Humphries. Der Niederländer erwischte einen starken Start in seine Premier-League-Saison 2026. Van Gerwen gewann den Auftaktabend und erreichte eine Woche später erneut das Finale, wodurch er schnell auf acht Punkte kam.
Die dritte Spielwoche in Glasgow verpasste er jedoch aus medizinischen Gründen und blieb dadurch ohne Punkte. In der vergangenen Woche kehrte „Mighty Mike“ zwar zurück, war aber noch nicht vollständig genesen. Er verlor sein erstes Match des Abends knapp gegen Gerwyn Price. Nach vier Spieltagen steht van Gerwen damit weiterhin bei acht Punkten und belegt aktuell Rang drei in der Tabelle.
Humphries hingegen erlebte einen deutlich durchwachseneren Start in diese Premier-League-Saison. Der Titelverteidiger sammelte bislang lediglich vier Punkte und erreichte noch an keinem Abend das Finale. Am ersten Spieltag scheiterte er im Halbfinale an van Gerwen, eine Woche später verlor er bereits sein Auftaktmatch gegen Luke Littler.
Auch am dritten Spieltag blieb ihm nur das Halbfinale, ehe in der vergangenen Woche Stephen Bunting im Viertelfinale mit 6:4 die Oberhand behielt. Für „Cool Hand Luke“ ist das bislang ein enttäuschender Start in seine Titelverteidigung.
Der direkte Vergleich zwischen beiden Spielern fällt äußerst ausgeglichen aus. In bislang 33 Duellen setzte sich van Gerwen 17-mal durch, während Humphries 16 Siege verbuchte. Betrachtet man jedoch ausschließlich ihre Begegnungen in der Premier League, liegt Humphries klar vorn: Acht der elf Matches in diesem Wettbewerb gewann der Engländer. Das jüngste Duell ging allerdings an van Gerwen.
Feierte an Spieltag eins den perfekten Start in die Premier-League-Saison: Michael van Gerwen
Gian van Veen vs. Jonny Clayton
Anschließend kommt es zu einer Neuauflage des Finals vom dritten Spieltag in Glasgow.
Gian van Veen trifft erneut auf Jonny Clayton und erhält damit die Chance zur Revanche, nachdem sich der Waliser vor zwei Wochen im Endspiel durchgesetzt hatte.
Sowohl van Veen als auch Clayton starteten äußerst stark in diese Premier-League-Saison – im Fall des Niederländers ist das jedoch besonders bemerkenswert. „The Giant“ gibt 2026 sein Debüt in der Premier League und erreichte an den ersten vier Spielabenden bereits dreimal das Finale. Ein Tagessieg fehlt ihm allerdings noch, denn alle drei Endspiele gingen verloren. Dank seiner konstant starken Leistungen sammelte Van Veen dennoch neun Punkte und belegt damit aktuell Rang zwei in der Tabelle.
Nur ein Spieler steht derzeit vor ihm: Jonny Clayton. „The Ferret“ gewann an den ersten vier Spielabenden jeweils sein Auftaktmatch, schied anschließend jedoch dreimal im Halbfinale aus. Am dritten Abend schaffte er es allerdings bis ins Finale, wo er auf van Veen traf. Der Waliser setzte sich durch, sicherte sich seinen ersten Abendessieg und führt die Rangliste nun mit elf Punkten an. Dass er an diesem Donnerstag in seinem Heimatland spielt, dürfte Clayton zusätzlich motivieren, in Cardiff einen zweiten Tagessieg einzufahren.
Der direkte Vergleich liefert keinen klaren Favoriten. Van Veen und Clayton standen sich bislang sechsmal gegenüber und gewannen jeweils drei Duelle. Das bislang letzte Aufeinandertreffen in der Premier League entschied jedoch Clayton für sich.
Gerwyn Price vs. Stephen Bunting
Auch Gerwyn Price darf sich in Cardiff über ein Heimspiel freuen. Neben Jonny Clayton ist er der zweite Waliser im Teilnehmerfeld. In seinem Auftaktmatch trifft Price auf den Sieger des vergangenen Spieltags: Stephen Bunting.
Price erwischte einen soliden Start in die Premier-League-Saison. Vor allem sein Tagessieg am zweiten Spielabend trägt maßgeblich zu seinem aktuellen Punktestand von sieben Zählern bei. Darüber hinaus gewann er lediglich in der vergangenen Woche sein Auftaktmatch. Dennoch zeigte Price in den vergangenen Jahren regelmäßig starke Leistungen, wenn die Premier League in Cardiff Station machte. Entsprechend wird er auch an diesem Abend alles daransetzen, vor heimischem Publikum weitere Punkte einzufahren.
Zunächst muss er jedoch Stephen Bunting aus dem Weg räumen, der in der vergangenen Woche überraschend den vierten Spieltag gewann. „The Bullet“ startete – wie schon im Vorjahr – schwach in seine Kampagne und blieb an den ersten drei Abenden ohne Sieg. In Belfast präsentierte sich Bunting jedoch wie ausgewechselt. Mit unter anderem zwei Averages von deutlich über 106 Punkten spielte er sich souverän ins Finale. Dort besiegte er Gian van Veen mit 6:2 und sicherte sich seinen ersten Tagessieg der Premier-League-Saison 2026. Nun bleibt abzuwarten, ob er dieses Niveau auch dauerhaft bestätigen kann.
Im direkten Vergleich besitzt Price einen leichten Vorteil. Von den bisherigen 23 Duellen gewann der Waliser 14, während Bunting neun Siege verbuchte. In der Premier League trafen beide allerdings erst dreimal aufeinander – und dort hat Bunting die Nase vorn, da er zwei dieser drei Begegnungen gewann.
Luke Littler vs. Josh Rock
Luke Littler und Josh Rock bestreiten das letzte Viertelfinale des Abends – ein Duell zwischen den beiden Spielern, die derzeit die letzten Plätze in der Tabelle belegen. Besonders bei Littler kommt das überraschend.
Der 19-jährige Weltmeister erwischte einen schwierigen Start in seine Premier-League-Kampagne und erreichte bislang noch kein Finale. Zweimal verlor er direkt sein Auftaktmatch (Abend 1 und 4), und am zweiten Spieltag unterlag er im Halbfinale Michael van Gerwen. Am dritten Abend profitierte Littler zudem davon, dass eben jener van Gerwen krankheitsbedingt absagen musste. Dadurch erhielt er automatisch zwei Punkte und stieg erst im Halbfinale ein, verlor dort jedoch klar mit 1:6 gegen Jonny Clayton. Für „The Nuke“ läuft es also noch nicht rund – mit vier Punkten steht er aktuell auf Rang sieben der Tabelle.
Auch für Debütant Josh Rock verlief der Start in diese Premier-League-Saison bislang enttäuschend. Der Nordire ging mit viel Vorfreude und Selbstvertrauen in die Saison, steht nach vier Spielabenden jedoch weiterhin bei null Punkten. Einen kleinen Lichtblick gab es immerhin in der vergangenen Woche beim vierten Abend in Belfast – seiner Heimatstadt. Zwar verlor Rock erneut sein Auftaktmatch, diesmal gegen Gian van Veen, doch vor heimischem Publikum gelang ihm ein 9-Darter. In Cardiff will „Rocky“ nun endlich seine ersten Punkte holen.
Der Blick auf den direkten Vergleich dürfte Rock allerdings wenig Mut machen. In fünf bisherigen Duellen gelang ihm noch kein Sieg gegen Littler. Zudem verliefen die letzten beiden Begegnungen klar zugunsten des Weltmeisters.