Jonny Clayton holte sich am Freitag den Gesamtsieg bei den Premier League Darts. Allerdings wäre The Ferret sehr nahe dran gewesen, überhaupt nicht an dem prestigeträchtigen Wettbewerb teilzunehmen.
Normalerweise werden alle Teilnehmer für die Premier League direkt nach dem WM-Finale bekannt gegeben. In diesem Jahr entschied sich die PDC, gleich neun auszuwählen. Clayton gehörte nicht dazu und der Waliser hätte sich nicht für den zehnten Platz qualifiziert.
Die PDC entschied sich, den letzten Startplatz für die Premier League nach dem Masters zu vergeben, traditionell das erste Fernseh-Turnier der neuen Saison. Normalerweise können die besten 16 der Welt am Masters teilnehmen, aber das Feld für diese Ausgabe wurde auf 24 Spieler erweitert. Deshalb durfte Clayton, der in der Weltrangliste an siebzehnter Stelle steht, trotzdem teilnehmen.
Mit Siegen über José de Sousa, Michael van Gerwen, James Wade, Peter Wright und Mervyn King gewann Clayton das Masters. Dies brachte ihm eine Einladung zu den Premier League Darts ein.
Der 46-jährige Stuckateur startete hervorragend in den Wettbewerb und lag nach der fünften Runde sogar in Führung. Zwei kurze Einbrüche führten jedoch dazu, dass Clayton die Play-offs knapp verpasste. Der Waliser musste in der letzten Runde gegen Dimitri van den Bergh unentschieden spielen oder gewinnen, um die Runde der letzten Vier zu erreichen. Diese Mission gelang mit einem 8:6-Sieg.
Dann war Clayton der beste Spieler der Finalnacht. The Ferret schlug zunächst Michael van Gerwen (10-8) und dann José de Sousa (11-5).
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