World Matchplay 2026: Price stoppt Smiths furiose Aufholjagd – van Veen ringt Wade nieder und zieht ins Halbfinale ein

PDC
Samstag, 25 Juli 2026 um 00:00
Gerwyn Price jubelt lautstark.
Nachdem Dirk van Duijvenbode und Luke Littler bereits am Donnerstagabend in das Halbfinale des World Matchplay eingezogen waren, standen am Freitagabend die letzten zwei Viertelfinals an. Ross Smith traf auf Gerwyn Price, während sich Gian van Veen und James Wade duellierten.
Im ersten Viertelfinale des World Matchplays zwischen Ross Smith und Gerwyn Price begann die Partie ausgeglichen. Smith fand in 12 Darts in die Partie, Price checkte 117 Punkte zum 1:1. Doch vor der ersten Pause sicherte sich Price das Break zur 3:2-Führung. Auch zur zweiten Pause blieb das Spiel spannend, Price checkte 82 Punkte zur 6:4-Führung.
Das Spiel wurde emotionaler und Smith checkte 100 Punkte zum 6:7. Nachdem Smith einen Breakdart verpasste, sicherte sich Price das 8:6 und später das erneute Break zur 9:6-Führung. Doch nachdem Smith endlich das erste Break erzielte, verpasste er einige Doppeldarts und Price konnte auf 10:7 davonziehen.
Als Price die 12:8-Führung erzielte, schien die Partie schon entschieden, doch Smith kämpfte sich beeindruckend zurück. Mit tollem Timing und Checkouts von 68, 36, 72 und 80 glich er zum 12:12 aus. Doch Price breakte auf der D20 sofort zurück und checkte dann 121 Punkte auf dem Bullseye zur 14:12-Führung.
Das nächste Break sicherte sich Price mit einem Checkout über D17-D20 zur 15:12-Führung und ließ dann ordentlich Druck raus. Am Ende gewann Price souverän sein Anwurfleg und checkte 56 Punkte zum 16:12-Sieg.
Das zweite Viertelfinale zwischen Gian van Veen und James Wade begann schleppend. Beide Spieler verpassten im ersten Leg direkt ein Highfinish, doch gerade Wade glänzte noch nicht mit gutem Timing. So checkte van Veen 67 Punkte auf der D16 zur 3:2-Führung. Gian van Veen holte sich dann das erste Break zur 4:2-Führung, doch Wade glich auf der D12 zum 4:4 aus.
Danach verpasste Wade einen Dart auf der D20, so holte sich der Niederländer auf der D4 die 6:4-Führung. Dabei spielte der amtierende European Darts Championship Sieger bis dahin nur einen Average von 85 Punkten. Die Partie verlief anschließend komplett mit den Anwürfen und Gian van Veen checkte 160 Punkte auf der D20 zur 9:6-Führung. Van Veen nutzte dann die Fehler seines Gegners und erhöhte auf 11:7.
Doch Wade kam zurück und zeigte dann endlich einmal Timing. Er checkte 79 Punkte auf dem Bullseye zum Break, ehe er 45 Punkte mit dem letzten Dart checkte. Damit verkürzte er vor der letzten Pause auf 9:11. Dann wurde das Spiel immer besser und beide Spieler spielten das Niveau, das sie sich das ganze Spiel über erhofft hatten.
Nach dieser Pause checkte Wade 121 Punkte auf dem Bullseye zum Break, damit war das Spiel wieder ausgeglichen, danach erzielte Wade sogar den 11:11-Ausgleich. Wade verpasste danach einen Breakdart auf der D12, dann erzielte Gian van Veen die 13:12-Führung. Danach breakte der Niederländer mit einem starken 118er-Checkout auf der D19, ehe Wade mit einem 121er-Finish auf dem Bullseye ausglich.
Gian van Veen
Steht in seinem ersten World Matchplay Halbfinale: Gian van Veen
Doch Wade machte danach einen fatalen Fehler und konnte sich beim Spielstand von 14:13 keinen Dart bei 80 Rest stellen. Van Veen nutzte diese Gelegenheit und checkte 75 Punkte mit dem letzten Dart auf der D6. Im letzten Leg konnte sich der Niederländer auf die D20 stellen und nutzte direkt den ersten Matchdart. Damit trifft Gian van Veen morgen auf Gerwyn Price, Luke Littler bekommt es mit Dirk van Duijvenbode zu tun.
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