Chris Dobey hat sich den Titel beim
Players Championship 3 gesichert. Im Finale ließ er
Stephen Bunting beim klaren 8:1 keine Chance. „The Bullet“ kam im Endspiel nur auf einen Average im 84er-Bereich. Für „Hollywood“ war es der erste Titel im Jahr 2026 und bereits sein neunter Players-Championship-Erfolg insgesamt.
Dobey überzeugte über den gesamten Tag hinweg. Nur einmal musste er in einen Decider. Zum Auftakt besiegte er den WDF-Weltmeister von 2024 Shane McGuirk klar mit 6:1. In der Runde der letzten 64 setzte er sich mit 6:4 gegen den amtierenden WDF-Weltmeister Jimmy van Schie durch.
Seine stärkste Leistung zeigte Dobey im Sechzehntelfinale. Beim 6:0 gegen Bradley Brooks spielte er 106 im Average. Im Viertelfinale rang er Darryl Pilgrim im Entscheidungsleg nieder, dabei verpasste Pilgrim drei Matchdarts für das Halbfinale. Dort dominierte er Tom Bissell mit 7:2 und zog souverän ins Finale ein.
Auch Stephen Bunting präsentierte sich bis zum Endspiel in starker Form. Zum Auftakt gewann er 6:1 gegen Carl Sneyd. Anschließend bezwang er den Niederländer Alexander Merkx mit 6:3 und einem Average von über 105 Punkten.
In der Runde der letzten 32 setzte sich Bunting im Decider gegen Derek Coulson durch. Danach schlug er Danny Noppert mit 6:4. Auch Jonny Clayton musste sich mit 3:6 geschlagen geben.
Für ein echtes Highlight sorgte Bunting im Halbfinale. Gegen James Wade lag er bereits mit 2:6 zurück. „The Bullet“ kämpfte sich jedoch zurück und drehte die Partie noch in einen 7:6-Erfolg.
Einseitiges Finale
Im Finale fehlte dann jedoch die Spannung. Bunting fand von Beginn an nicht in sein Spiel. Dobey startete hingegen furios. Mit einem 13-Darter und einem 14-Darter zog er schnell auf 2:0 davon. Ein starkes 72er-Finish brachte das 3:0.
Nach einem schwachen Leg von Bunting stellte Dobey auf 4:0. Mit einem weiteren 14-Darter erhöhte er sogar auf 5:0. Erst im sechsten Leg gelang Bunting das 5:1. An eine Wende glaubte er zu diesem Zeitpunkt jedoch selbst kaum noch.
Im siebten Leg erhielt Bunting mehrere Chancen auf die Doppel. Dobey vergab zuvor einige Doppeldarts. Doch Bunting nutzte die Möglichkeiten nicht, sodass es 6:1 stand. Auch im achten Leg ließ er weitere Doppel aus. Spätestens da war die Partie entschieden.
Dobey machte kurzen Prozess. Mit einem starken 12-Darter beendete er das Finale stilvoll. Nach nur neun Legs stand ein deutliches 8:1 und sein neunter Players-Championship-Titel fest.
Holte er sich im Finale gegen Bunting seinen ersten Titel 2026: Chris Dobey
Überraschende frühe Niederlagen
Wie so oft auf der Pro Tour gab es auch diesmal einige Überraschungen. Besonders früh erwischte es Gerwyn Price. Der Waliser verlor bereits in Runde eins mit 2:6 gegen Adam Lipscombe. Ebenfalls enttäuschend verlief das Turnier für Raymond van Barneveld, Dimitri Van den Bergh und Peter Wright.
Alle drei blieben unter einem 83er-Average. Wright kam mit 82,97 Punkten noch auf den höchsten Wert. Van den Bergh kassierte sogar ein 0:6 gegen Karel Sedlacek.
Weitere bekannte Namen schieden in Runde zwei aus. Gian van Veen verlor 3:6 gegen Pilgrim. Josh Rock unterlag Jim Long mit 4:6. Damon Heta musste sich erneut Sedlacek im Entscheidungsleg geschlagen geben.
Springer bester Deutscher
Bester Deutscher war an diesem Montag
Niko Springer. Der Mainzer besiegte Mervyn King mit 6:4, anschließend
Max Hopp mit 6:3 und Dirk van Duijvenbode im Decider mit 6:5.
Im Achtelfinale war dann Schluss. Springer unterlag dem stark aufspielenden Kevin Doets mit 3:6. Der Niederländer spielte einen Average von 103,18 Punkten.
Bereits eine Runde zuvor scheiterte Ricardo Pietreczko. Nach Siegen über Adam Paxton und Chris Landman unterlag er deutlich Pilgrim, der starke 104,86 Punkte im Average spielte.
Lukas Wenig besiegte zunächst Smith und Tyler Thorpe. Trotz eines Averages von 97 Punkten verlor er anschließend klar mit 1:6 gegen Cristo Reyes.