„Das ist natürlich meine eigene Schuld“ – Josh Rock führt die schwächere Phase auf mangelndes Training und „Faulheit“ zurück

PDC
Sonntag, 20 September 2026 um 9:30
Josh Rock (1)
Josh Rock hat bei den World Series of Darts Finals in Amsterdam das Viertelfinale erreicht. Der Nordire setzte sich in Runde zwei mit 10:7 gegen Ryan Searle durch und war anschließend vor allem zufrieden mit dem Gefühl, mit dem er aktuell ans Board tritt. Nach einer schwächeren Phase scheint Rock seinen Rhythmus wiedergefunden zu haben.
„Ich fühle mich fantastisch“, reagierte Rock nach seinem Sieg. „Ich komme wieder auf das Niveau zurück, von dem ich weiß, dass ich es erreichen kann. In letzter Zeit habe ich ein wenig mit meinem Material experimentiert, aber jetzt bin ich zu dem zurückgekehrt, was ich kenne. Momentan scheint das zu funktionieren, und darüber bin ich froh.“
Rock wirkte gegen Searle entspannt und souverän. Dieses Gefühl habe ihm in den vergangenen Monaten häufig gefehlt. „Darts ist ein seltsames Spiel. Ich weiß nicht, was in den letzten paar Monaten los war. Auf der European Tour und der World Series ist es einfach so gelaufen. Aus irgendeinem Grund beginnt es diese Woche wieder zu klicken.“

Rock räumt fehlende Trainingsarbeit ein

Dass die Form ausgerechnet jetzt zurückkehrt, kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt. Die heiße Saisonphase steht bevor. Rock geht dabei auch mit sich selbst ins Gericht und erkennt an, dass er zuletzt nicht immer genug trainiert hat.
„Ich glaube, ich war einfach faul und habe nicht genug trainiert. Das ist natürlich meine eigene Schuld, wenn ich zu Hause bin. Aber ich beginne, die Liebe dafür wiederzufinden. Ich bekomme diesen ‚Buzz‘ zurück, und das habe ich auch bei meinen letzten zwei Auftritten gespürt.“
Dennoch betont Rock, dass seine Saison keineswegs schlecht gewesen ist. „Wenn man auf alle Majors schaut, die ich gespielt habe, habe ich zwei Viertelfinals und ein Halbfinale erreicht, aber jeweils gegen den späteren Sieger verloren. Wenn du gegen die Nummer eins der Welt spielst, ist es sehr schwer. Den Sack zuzumachen, ist für jeden schwierig.“
Außerdem musste sich Rock an große körperliche Veränderungen gewöhnen. Der Nordire berichtete, dass er über 25 Kilo abgenommen hat. „Ich muss mich an mein neues Gleichgewicht gewöhnen. Aber ich mag mich jetzt lieber als im vergangenen Jahr. Natürlich will ich es noch besser machen, aber es ist ein Prozess.“
Für den Rest des Jahres hat Rock ein klares Ziel vor Augen: die Top Vier der Weltrangliste zu erreichen. „Die Top Vier sind mein wichtigstes Ziel in diesem Jahr, und ich stehe gut da, um das zu schaffen. Ich muss mir einfach einen Tritt in den Hintern geben, ans Trainingsboard gehen und dafür sorgen, dass ich dort hinkomme.“
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