Am Montag wurde bekannt, dass
Raymond van Barneveld künftig mit dem ehemaligen Fußballstar Rafael van der Vaart zusammenarbeitet, um seine Karriere wieder auf Kurs zu bringen. Die Nachricht sorgte in der Darts-Welt für Aufsehen – auch bei
Vincent van der Voort. In der neuesten Folge des
Darts Draait Door-Podcasts zeigte sich der frühere Profi überrascht und zugleich neugierig auf das ungewöhnliche Duo.
„Damit hatte ich nicht gerechnet, das ist eine ungewöhnliche Zusammenarbeit“, sagte van der Voort. „Raymond hat nach der Darts-WM offen gesagt, dass er Unterstützung braucht. Aber er meinte, er brauche jemanden, der 24 Stunden am Tag für ihn da ist. Ich weiß nicht, ob Rafael dieser Typ ist. Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickelt.“
Ein besonderes Familienprojekt?
Kurz darauf sorgt van der Voort mit einer weiteren Enthüllung für Gesprächsstoff. „Der Sohn von Rafael kommt regelmäßig in unseren Dartshop“, erklärte er. Den Laden in Zaandam betreibt der frühere Tourspieler gemeinsam mit seiner Frau und seinem Sohn. „Der Junge kann richtig gut darten – vielleicht trainiert er bald mit Raymond. Dann hätte Barney direkt einen Trainingspartner.“
Damián van der Vaart ist wie sein Vater sportlich ambitioniert. Der 19-Jährige spielt bei Ajax in der Jong-Mannschaft der Keuken Kampioen Divisie. Neben dem Fußball scheint auch ein Talent für Darts in der Familie zu liegen – und das kommt nicht von ungefähr. „Als wir viele Turniere in Deutschland gespielt haben und Rafael beim HSV war, kam er oft vorbei“, erinnert sich van der Voort. „Als er sich zu Beginn seiner Karriere bei Ajax verletzte, hat er acht Monate lang fast nur geworfen. Das hat ihm richtig Spaß gemacht. Später, mit Sylvie Meis an seiner Seite, wurde es weniger – aber er ist bis heute ein echter Dartsliebhaber.“
Wie erfolgreich die Zusammenarbeit zwischen van Barneveld und van der Vaart sein wird, bleibt abzuwarten. Van der Voort ist jedenfalls neugierig: „Sie trinken erst einmal einen Kaffee, dann sehen wir weiter. Das wäre eigentlich perfekt für eine Dokumentation. Ich bin wirklich gespannt, was daraus wird.“ Einen gewissen Vergleich zieht er schließlich doch: „Mit Dirk Marcellis haben wir schon einen Fußballer, der als Sportpsychologe mit Gian van Veen arbeitet – aber das hier ist eine ganz andere Dimension.“