Devon Petersen sieht Chancen für die World Series of Darts in Afrika: „Wir sind davon möglicherweise nur noch zwei oder drei Jahre entfernt“

PDC
Freitag, 05 Juni 2026 um 14:00
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Devon Petersen glaubt, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis Afrika ein Event der World Series of Darts ausrichten darf. Der Südafrikaner verriet, dass hinter den Kulissen bereits Gespräche laufen, während die PDC ihre internationale Präsenz immer weiter ausbaut.
In den vergangenen Jahren fügte die PDC neue Standorte wie Bahrain, Polen und Saudi-Arabien zum World-Series-Kalender hinzu. Zudem hat der Sport weltweit enormen Auftrieb erhalten durch den Aufstieg des Teeniesensations Luke Littler.
Petersen ist überzeugt, dass auch Afrika in naher Zukunft ein World-Series-Turnier begrüßen kann. Die größte Herausforderung bleibt jedoch, Platz auf einem ohnehin schon übervollen Darts-Kalender zu finden. „Ich habe das Gefühl, dass es nicht mehr lange dauern wird“, sagte Petersen dem Weekly Dartscast. „Es finden hinter den Kulissen definitiv Gespräche statt; das kann ich bestätigen.“
„Die Herausforderung liegt in der enormen Popularität des Sports und dem aktuell überladenen Kalender. Wir müssen irgendwo einen Platz finden und ein starkes Dossier vorlegen, um ernsthaft in Betracht gezogen zu werden.“
Laut Petersen gibt es mehrere afrikanische Länder, die sich gerne als Gastgeber profilieren möchten. „Südafrika, mein Heimatland, brennt darauf, ein Event dieser Größenordnung auszurichten. Aber auch in Kenia wächst der Dartsport stark und es wird viel gespielt. Außerdem gibt es noch Ägypten.“
Letzteres Ziel hat laut Petersen bereits bewiesen, große Dartswettbewerbe organisieren zu können. „Ägypten richtet 2027 den World Cup der WDF aus. Damit zeigen sie, dass sie große internationale Veranstaltungen stemmen können. Es wäre großartig, wenn die Spieler nicht nur durch Europa und Westasien reisen, sondern auch Afrika ansteuern könnten. Es gibt mehrere Länder, die sich melden, und die wachsende Popularität des Sports hilft dabei enorm.“
Obwohl die Gespräche laufen, ist Petersen bewusst, dass noch Arbeit nötig ist, bevor die PDC tatsächlich grünes Licht gibt. „Für uns geht es jetzt vor allem darum, einen Vorschlag zu erarbeiten, der stark genug ist, um die PDC zu überzeugen“, führte er fort.
„Wir führen diese Gespräche bereits, aber die Zahlen im Darts sind derzeit astronomisch. Das ist fantastisch für die Spieler und für den Sport insgesamt. Die Ausrichtung eines World-Series-Events bringt Herausforderungen mit sich, aber ich denke wirklich, dass wir nur noch zwei oder drei Jahre von diesem Schritt entfernt sind.“
„Das wäre fantastisch. Dann würde Afrika die besten Spieler der Welt willkommen heißen, während sie gleichzeitig das Beste kennenlernen könnten, was Afrika im Darts zu bieten hat. Und wer weiß? Vielleicht stehen wir dann selbst mit einem Pokal in den Händen“, schloss er hoffnungsvoll.
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