Doppel-Weltmeister Gary Anderson überragt mit 9-Darter und Monster-Averages bei Player Championship 11

PDC
Dienstag, 28 April 2026 um 12:00
Gary Anderson (1)
Bei Players Championship 11 stand Beau Greaves im Mittelpunkt und schrieb Geschichte: Als erste Frau sicherte sie sich einen PDC-Ranglistentitel. Doch auch Wessel Nijman überzeugte einmal mehr mit Top-Leistungen und untermauerte seinen Status als derzeit formstärkster Spieler der Pro Tour.
Der Niederländer reist mit bereits vier Titeln in der Saison 2026 an und führt die Pro Tour Order of Merit souverän an. In Hildesheim zeigte Nijman erneut, warum er aktuell das Maß der Dinge ist.

Nijman brilliert, Anderson kontert auf höchstem Niveau

Nijman startete stark ins Turnier und setzte sich gegen Jeffrey de Zwaan (6:3) und Connor Scutt (6:4) durch. Gegen Tom Sykes folgte dann ein echtes Ausrufezeichen: Mit einem Average von 113,37 dominierte er die Partie klar mit 6:2. Gleich im ersten Leg stellte er mit einem 11-Darter die Weichen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zog Nijman das Tempo massiv an, spielte einen weiteren 11-Darter sowie drei Legs in jeweils fünf Aufnahmen und stellte auf 5:1. Sykes verkürzte noch einmal, bevor Nijman mit seinem dritten 11-Darter den Schlusspunkt setzte.
Auch Gary Anderson präsentierte sich in Topform. Der Schotte erzielte gegen Alexander Merkx einen Average von 110,55 und krönte seine Leistung direkt im ersten Leg mit einem Neundarter. Kurzzeitig kletterte sein Schnitt dadurch sogar auf 167.
Im Viertelfinale kam es zum direkten Duell zwischen Anderson und Nijman. Anderson setzte sich mit 6:3 durch und überzeugte mit einem Average von 108,10. Nijman hielt mit starken 105,57 dagegen, musste sich jedoch geschlagen geben.
Auch dahinter lieferten mehrere Spieler beeindruckende Zahlen: Jermaine Wattimena (107,64), Krzysztof Ratajski (107,63), Jeffrey de Graaf (106,99), Justin Hood (106,38) und Cristo Reyes (106,29) spielten allesamt über der 106er-Marke. William O’Connor bestätigte seine starke Form mit vier konstanten Averages über 105 und erreichte das Viertelfinale.
Turniersiegerin Greaves überzeugte auf ihrem Weg zum Titel ebenfalls mit Klasse. Insgesamt spielte sie zwei Matches mit einem Average über 100. Im Halbfinale dominierte sie Gary Anderson mit 7:1 und einem Average von 105,56. Bereits im Viertelfinale hatte sie sich mit 102,56 gegen Rob Cross durchgesetzt.
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