Alan Soutar sorgt längst nicht mehr nur am Oche für Schlagzeilen – auch abseits der Bühne macht der Schotte regelmäßig auf sich aufmerksam. Hauptberuflich arbeitet der 48-Jährige weiterhin als Feuerwehrmann und steht damit parallel zu seiner Karriere als Profi-Darter im Einsatz – teilweise sogar während großer Turniere wie der Darts WM im Alexandra Palace. Darüber hinaus engagiert sich Soutar auch in seiner Freizeit: Gemeinsam mit seiner Partnerin hilft er bei der Aufzucht und Ausbildung von Blindenführhunden und unterstützt damit aktiv Menschen mit Sehbehinderung im Alltag.
Am vergangenen Wochenende fügte Soutar dieser beeindruckenden Liste an Engagements abseits des Oches ein weiteres bemerkenswertes Kapitel hinzu: Der Schotte, aktuell knapp außerhalb der Top-50 der Weltrangliste platziert, stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass seine sportlichen Qualitäten weit über die Darts-Bühne hinausreichen: Beim London Marathon 2026 erreichte er nach 42,195 Kilometern das Ziel in starken 4 Stunden und 17 Minuten – eine bemerkenswerte Leistung für einen Profi, dessen Alltag sonst vom Wettkampfgeschehen im Dartsport geprägt ist.
Einsatz mit großer Bedeutung weit über den Sport hinaus
Der London Marathon zählt zu den renommiertesten und größten Laufveranstaltungen weltweit. Jahr für Jahr stellen sich Zehntausende Teilnehmer in der britischen Hauptstadt der extremen physischen und mentalen Belastung. Für Soutar hatte der Start jedoch eine zusätzliche, persönliche Dimension: Er nutzte die Herausforderung bewusst, um sich für einen wohltätigen Zweck einzusetzen, der ihm besonders am Herzen liegt.
Alan Soutar zeigt Einsatz weit über das Oche hinaus: Beim London Marathon 2026 lief der Schotte starke 4:17 Stunden und sammelte dabei über 10.000 Pfund für Guide Dogs UK
Mit seinem Engagement sammelte der Schotte mehr als 10.000 Pfund für die Organisation Guide Dogs UK. Diese bildet Blindenführhunde aus und unterstützt Menschen mit Sehbehinderung im Alltag. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass Soutar nicht nur als Unterstützer auftritt, sondern selbst aktiv involviert ist: Gemeinsam mit seiner Partnerin hilft er bei der Aufzucht und Ausbildung zukünftiger Blindenführhunde – eine Aufgabe, die viel Geduld, Verantwortung und persönliches Engagement verlangt.
Soutars Einsatz verdeutlicht, welche gesellschaftliche Wirkung Spitzensportler über ihre eigentliche Disziplin hinaus entfalten können. Mit seiner Marathon-Teilnahme und seinem Engagement für Guide Dogs UK gewann er nicht nur sportliche Anerkennung, sondern setzte zugleich ein wichtiges Zeichen abseits der Bühne.
Gerade solche Geschichten prägen das Bild des Dartsports nachhaltig. Denn nicht allein Resultate und Titel entscheiden über die Wahrnehmung einer Sportart – es sind vor allem die Persönlichkeiten hinter den Spielern, die sie lebendig machen. In dieser Hinsicht präsentierte sich „Soots“ in dieser Woche von seiner eindrucksvollsten Seite.