"Hauptsächlich für meine Frau und meine kleine Tochter" - Dimitri Van den Bergh erklärt seine Entscheidung, nach Belgien zurückzukehren

PDC
durch Sylke PuckMittwoch, 22 November 2023 um 12:20
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Dimitri Van den Bergh zieht diese Woche zurück nach Belgien. Der Dreammaker hat in den letzten drei Jahren in England gelebt.
Van den Bergh zog während der Corona-Krise nach England, wo er zusammen mit Damon Heta ein Haus mietete. "Damals war das Reisen aufgrund der Beschränkungen und der Tests von Covid-19 eine große Katastrophe", sagte Van den Bergh gegenüber HLN. "Damon war der perfekte Sparringspartner, um zu trainieren und uns auf Turniere vorzubereiten. Das hat trotzdem gute Ergebnisse gebracht."
Doch nun kehrt Van den Bergh mit seiner Familie nach Belgien zurück. "Wir haben alle unsere Sachen aus England nach Belgien gebracht und mieten jetzt ein Haus in Sint-Truiden. Das Gefühl von Heimat wird hier größer sein, zurück in dem Land, das man am besten kennt und wo unsere kleine Tochter Oonah nächstes Jahr zur Schule gehen wird."
"Wir haben jetzt unseren Platz in Limburg (in Belgien, Anm. d. Red.). Das bringt viel Ruhe und für Evi ist es das Beste. Ich bin immer noch viel unterwegs wegen des Darts, hier hat sie ihre Familie und beste Freunde, die auch Kinder haben, in der Nähe. Das macht sehr viel aus."
Allerdings muss Van den Bergh nun mit längeren Reisezeiten rechnen. "Von hier aus nach Brüssel oder Calais, um nach England oder London zu fahren, wird es etwas länger dauern oder ich werde ein Flugzeug mehr nehmen müssen, aber das ist keine Katastrophe. Für mich ist es toll, dass ich jederzeit von zu Hause wegfahren und zurückkommen kann, ohne mitten im Jahr in England leben zu müssen. Wir haben das Haus jetzt ganz für uns allein."
Die kleine Tochter von Van den Bergh ist jetzt zwei Jahre alt. "Es ist unglaublich wichtig, dass wir ihr ein Fundament geben können. Dass sie als kleines Mädchen in ihrem eigenen Zimmer aufwachsen und mit ihrem eigenen Spielzeug Unordnung machen kann. Sie wird mehr Kontakt zu ihrer Familie haben, und das ist besser."
Hochs und Tiefs
Der 29-jährige Belgier hat nicht das beste Jahr seiner Karriere hinter sich. "Wie in jeder Karriere gibt es Höhen und Tiefen, aber ich fühle mich gut. Wir spielen konstant, haben eine große Anzahl von Turnieren in einem Jahr. Die Leute wissen nicht immer, was wir alle hinter den Kulissen zu tun und zu opfern haben. Das ist kein Nine-to-Five-Job. Ich bin allen Fans, die mich weiterhin unterstützen, sehr dankbar. Ich gebe in allen Bereichen mein Bestes und versuche, meine Karriere weiter auszubauen."

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