In Rotterdam steht heute Abend der elfte Spieltag der
Premier League Darts auf dem Programm. Titelverteidiger
Luke Humphries trifft im Viertelfinale auf den heimischen Favoriten Gian van Veen. Für Humphries steht im Ahoy eine ganze Menge auf dem Spiel.
Nach zehn der sechzehn Spieltage in der regulären Phase der
Premier League Darts liegt Humphries nämlich nur auf Rang sieben. „Cool Hand Luke“ hat bereits fünf Punkte Rückstand auf die Nummer vier Michael van Gerwen. Die Top Vier nach sechzehn Spieltagen qualifizieren sich für die Play-offs in der ikonischen O2 Arena in London.
Im vergangenen Jahr konnte
Humphries die Premier League Darts noch gewinnen, entsprechend wird er alles daransetzen, zumindest die Play-offs zu erreichen. Oder doch nicht? „Ich denke, dass er in diesem Jahr weniger darauf brennt als in anderen Jahren“, überrascht Sky-Sports-Analyst Michael Bridge.
Andere Dinge neben Darts
„Er hat in den vergangenen Wochen auch andere Dinge genossen, etwa einen Besuch bei den Pferderennen, und das hat ihm gut gefallen. Ich denke, er sieht das derzeit insgesamt etwas entspannter und setzt sich selbst weniger unter Druck. Es wird ihm daher auch nicht das Herz brechen, wenn er in diesem Jahr die Top Vier verpasst.“
Luke Humphries liegt aktuell nur auf Rang sieben in der Premier League Darts
Co-Analyst Chris Murphy merkt an, dass Humphries keineswegs chancenlos ist, die Play-offs doch noch zu erreichen. „Bei noch sechs ausstehenden Spieltagen werden die Alarmglocken noch nicht schrillen, sein Rückstand auf einen Platz in den Top Vier ist weiterhin überschaubar. Außerdem ist Luke jemand, der problemlos zwei Spieltage in Folge gewinnen kann.“
„Nicht mehr allzu lange warten“
„Aber er sollte damit auch nicht zu lange warten“, warnt Murphy. „Er spielt zudem nicht schlecht, nur sein allerbestes Niveau von vor ein oder zwei Jahren erreicht er derzeit nicht. Ich weiß auch nicht genau, woran das Problem liegt.“