Luke Littler kehrte am Samstagabend nach Belgien zurück und lieferte eine beeindruckende Vorstellung bei der
Flanders Darts Trophy 2025. In der zweiten Runde besiegte der 18-jährige Weltmeister das irische Talent
Dylan Slevin klar mit 6:0 und setzte damit ein frühes Ausrufezeichen im Turnier.
Trotz einer unterbrochenen Vorbereitung, die einen dringenden Zahnarztbesuch einschloss, zeigte Littler keine Anzeichen von Nervosität oder Einbußen in seiner Form. Während andere Spieler das Wochenende in Antwerpen vorsichtig angingen, trat Littler selbstbewusst an – und belohnte sich mit einem makellosen Sieg.
Littler setzt Maßstäbe auf der Bühne
Mit einem Durchschnitt von 101,33 Punkten und vier 180ern dominierte Littler die Partie. Er traf alle sechs Doppel und erzielte damit den ersten Whitewash des Turniers. Slevin spielte solide, konnte mit sieben 100+ Aufnahmen und drei 140ern jedoch nie entscheidend ins Spiel eingreifen. Alle drei Chancen auf ein Doppel ließ er ungenutzt, während Littler seine Überlegenheit konsequent ausspielte.
Luke Littler hatte gleich einen beeindruckenden Start in dieses Turnier
„Als ich auf die Bühne kam, fühlte ich mich wie zu Hause“, sagte Littler nach dem Spiel. „Ich liebe es, hierher zu kommen. Ich bin froh, dass ich heute Abend gut gespielt habe. Sechs von sechs auf den Doppeln – das gelingt mir normalerweise nicht, deshalb bin ich sehr glücklich.“
Obwohl Littlers Spiel nicht in der gewohnt rasanten Scoring-Manier begann, war seine gnadenlose Checkout-Quote der Schlüssel zum Erfolg. Besonders sein 96er Finish – das höchste des Spiels – verdeutlichte die Präzision und Ruhe, mit der Littler selbst in kritischen Momenten agierte.
Im Achtelfinale wartet mit
Ryan Searle ein harter Brocken, doch Littler zeigt sich gut vorbereitet und selbstbewusst. Mit bereits einem belgischen Titel 2025 in der Tasche strebt der junge Weltmeister nach einem weiteren Triumph auf heimischem Boden.
Das Publikum in Antwerpen spürte Littlers Selbstvertrauen auf der Bühne, und die Atmosphäre schien ihm zusätzliche Energie zu verleihen. Mit dieser Performance könnte Littler nicht nur seine Favoritenrolle bestätigen, sondern auch ein deutliches Signal an die Konkurrenz senden: Hier kommt ein ernstzunehmender Anwärter auf den Turniersieg.