Das dritte
Players Championship der Saison hat auch diesmal keine Wende für
Dimitri Van den Bergh gebracht. Nach den zwei Floor-Turnieren in der vergangenen Woche in Hildesheim, Deutschland, zog die PDC-Karawane für Turnier Nummer drei von insgesamt 34
Players Championships weiter nach Wigan, England. Für den 31-jährigen Antwerpener verlief der Tag nach einem frühen Aus jedoch erneut enttäuschend.
Die Krise des Belgiers geht weiter
Van den Bergh steckt seit einiger Zeit in einer schwierigen Phase. Im April 2025 zog er kurz vor seinem ersten Match bei einem Floor-Event zurück. Es folgte eine zweimonatige Pause, in der er sich vom Wettkampfbetrieb fernhielt.
Sein Comeback gab er beim World Cup of Darts, doch auch dort erreichte er nicht das Niveau, das man in den vergangenen Jahren von ihm gewohnt war. Bei der Weltmeisterschaft scheiterte er zudem direkt zum Auftakt nach einer Niederlage gegen Darren Beveridge.
Dimitri Van den Bergh hat in seiner Karriere bereits zwei Major gewonnen
In Wigan hoffte Van den Bergh, beim dritten Players Championship der Saison eine Aufwärtstendenz einzuleiten, doch schon in seinem Auftaktmatch lief es schief. Er traf auf den erfahrenen Tschechen
Karel Sedlacek, aktuell die Nummer 65 der Weltrangliste. Wo viele mit einem engen Duell gerechnet hatten, wurde es eine einseitige Angelegenheit. Van den Bergh brachte kein einziges Leg auf das Board. Über die Partie hinweg hatte er nur zwei Darts auf die Doppel. Sedlacek nutzte das konsequent und machte mit einem überzeugenden 6:0 den Sack zu.
Reaktion in den sozialen Medien
Anschließend wandte sich Van den Bergh über die sozialen Medien an seine Fans. „Ich ziehe Kraft daraus, dass ich es versuche, und ich ziehe auch Kraft aus der Unterstützung, die ich aus der ganzen Welt bekomme“, sagte Van den Bergh.
Zuvor hatte er bereits offen über die mentale Seite seiner Krise gesprochen. „Vielen herzlichen Dank! Ich werde nicht aufgeben, aber es schmerzt mein Herz sehr, so schlecht zu spielen.“