„Ich spüre überhaupt keinen Druck“ – Luke Littler vor Schlüsselduell mit Luke Humphries in Antwerpen
PDCLuke Littler erlebte einen enttäuschenden Start in seine Kampagne bei der Premier League Darts 2026. Der 19-jährige Weltmeister verlor sein Auftaktmatch gegen den Niederländer Gian van Veen. Am heutigen Abend, dem zweiten Spieltag in Antwerpen, wartet auf „The Nuke“ bereits die nächste schwere Aufgabe.
In seinem Viertelfinale im AFAS Dome in Antwerpen trifft er auf die Nummer zwei der Welt – und auf seinen größten Rivalen der vergangenen Jahre: Luke Humphries.
Belgien als Wohlfühlort – Littler will den Fehlstart korrigieren
Trotz der Niederlage zum Auftakt verbindet Littler viele positive Erinnerungen mit Belgien – vor allem mit Antwerpen. Im vergangenen Jahr gewann er dort die Flanders Darts Trophy, ausgetragen in derselben Stadt. Zudem sicherte er sich zwei Jahre in Folge den Titel beim European-Tour-Turnier in Wieze.
Musste sich zum Start der Premier League Darts 2026 gegen Gian van Veen geschlagen geben: Luke Littler
Diese starke Serie auf belgischem Boden will Littler nun auch in der Premier League fortsetzen. Dafür muss er allerdings zunächst mit seinem Dauerrivalen Luke Humphries abrechnen. Abgesehen davon, dass ihn Duelle mit „Cool Hand Luke“ grundsätzlich besonders motivieren, dürfte er heute Abend zusätzlich darauf brennen, seine ersten Zähler der neuen Saison einzusammeln.
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„Für mich ist jeder Spieltag anders“, erklärte Littler, der im vergangenen Jahr einen Rekord mit sechs gewonnenen Abenden aufstellte. „Ich spüre überhaupt keinen Druck und muss mir auch keinen machen.“
Trotz des frühen Ausscheidens in der vergangenen Woche zeigt sich der Youngster gelassen. „Ich weiß, dass ich am ersten Abend gegen Gian verloren habe, aber letztes Jahr habe ich am Auftaktabend auch schon gegen Michael van Gerwen verloren. Es folgen noch fünfzehn Wochen, also solange ich unter die besten Vier komme, ist das alles, was zählt.“
Sollte Littler heute Abend sein Auftaktmatch im Viertelfinale gegen seinen Namensvetter Humphries gewinnen, wartet im Halbfinale der Sieger der Partie zwischen Michael van Gerwen und Josh Rock.
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










