„Im Moment läuft es nicht so, wie ich es mir wünsche“ – Damon Heta sucht nach Topform und peilt weiterhin Turniersiege an
PDC
Damon Heta, der für seine starken Checkoutsund schrägen Walk-ons bekannt ist, blickt auf eine Phase zurück, in der er seine Ziele und Ambitionen neu bewertet hat. In einem offenen Interview sprach Heta über seine Denkweise, seine Suche nach Verbesserung und den Drang, auf höchstem Niveau konstant erfolgreich zu sein.
„In den vergangenen Jahren habe ich meine Ziele eigentlich mehr oder weniger gleich gehalten“, beginnt Heta. „Ich weiß, wo ich stehen will und was ich mir vorgenommen habe. Aber da ist etwas, das mich in letzter Zeit beschäftigt. Zu Beginn des Jahres, bei den Winmau World Masters, sagte ich, dass ich mit meiner Position zufrieden sei. Ich dachte: Ich bin Dartspieler, das Leben ist gut, und es ist egal, was passiert. Aber ehrlich gesagt fühlt sich das jetzt nicht ganz richtig an.“
„Ich habe einfach das Gefühl, nicht rundum zufrieden zu sein“
Heta betont, dass seine frühere Zufriedenheit nicht bedeutet, dass er stillsteht. „Es ist nicht so, dass es mir egal wäre, aber ich habe einfach das Gefühl, nicht rundum zufrieden zu sein“, sagt er. „Ich arbeite unglaublich hart, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Darts. Ich tue alles, um mich und mein Spiel zu verbessern. Und dann möchte ich, dass sich diese Anstrengungen auch in Ergebnissen widerspiegeln. Die harte Arbeit muss sich am Ende auszahlen.“
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Es ist eine bemerkenswerte Ehrlichkeit von einem Spieler, der oft als cool und berechnend gilt. Heta gibt zu, dass er sich derzeit in einer Phase enttäuschender Resultate befindet. „Im Moment laufen die Ergebnisse nicht ganz so, wie ich es mir wünschen würde. Das macht mich hungriger, schärfer und motivierter. Es ist eine Art Antrieb: Ich will, dass all diese Mühen in meinen Leistungen sichtbar werden.“
„Ich habe eine Liste mit Zielen, die ich erreichen will“
Für Heta geht es nicht nur um das Ergebnis auf dem Scoreboard. „Ich habe eine Liste mit Zielen, die ich erreichen will, und das sind nicht nur messbare Resultate wie ein Turniersieg“, erklärt er. „Es gibt auch Dinge, die ich selbst in der Hand habe, wie meine Vorbereitung, meinen Fokus und meinen Umgang mit Druck. Diese Ziele sind alle klar aufgeschrieben, und ich habe sie immer vor Augen.“
Diese mentale Herangehensweise ist typisch für Heta. Er sieht sich nicht nur als Spieler, sondern als Profi, der fortlaufend an seiner persönlichen Entwicklung arbeitet. „Es dreht sich alles um Konstanz. Man kann ein paar gute Matches spielen, aber man will, dass die harte Arbeit immer sichtbar ist. Das bedeutet, dass man sich jeden Tag weiterentwickeln muss, unabhängig davon, ob man nun ein Turnier gewinnt oder nicht.“
Damon Heta ist seit einigen Jahren die australische Nummer eins
Hetas Anspruch ist klar: Er will nicht nur mitspielen, er will dominieren. „Es ist dieser Hunger nach Erfolg, der mich antreibt. Selbst wenn ich mit meinem aktuellen Niveau zufrieden sein könnte, spüre ich, dass ich mehr erreichen kann. Und dieses Gefühl gibt mir Energie und Fokus. Es ist, als hätte ich ständig eine innere Herausforderung: Wie kann ich mich noch weiter verbessern?“
Sein Ansatz scheint Früchte zu tragen. Heta hat in den vergangenen Saisons gezeigt, dass er auf allerhöchstem Niveau mithalten kann, mit beeindruckenden Auftritten gegen einige der besten Dartspieler der Welt. Dieses Jahr setzte er mkt dem Erreichen des Halbfinals der European Darts Trophy in Göttingen ein erstes Ausrufezeichen. Doch er weiß, dass das erst der Anfang ist. „Es geht um Fortschritt, nicht nur um eine Momentaufnahme“, sagt er. „Ich schaue immer darauf, was ich verbessern kann und wie ich mein Spiel auf ein höheres Niveau heben kann. Das ist meine Motivation, und das wird es immer bleiben.“
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Damon Heta talks about his aims for 2026 🏹 pic.twitter.com/cW2XJN4m3Z
— Sky Sports Darts (@SkySportsDarts) March 24, 2026

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026







