Die Niederlande sind beim World Cup of Darts weiterhin gut dabei. Danny Noppert und Gian van Veen besiegten Schottland mit 8-0. Nach drei Spielen haben die Niederländer noch kein einziges Leg bei diesem World Cup of Darts verloren. Im Viertelfinale wartet nun ein Duell mit der Tschechischen Republik.
Das niederländische Duo erzielte als erstes Land bei diesem World Cup of Darts einen Average von 100+. Schottland, mit den ehemaligen Weltmeistern Gary Anderson und Peter Wright, wurde wehrlos zurückgelassen.
"Was für ein tolles Gefühl", eröffnet Noppert. "Ich möchte vor allem Gian ein großes Lob aussprechen, er hat phänomenal gespielt. Ich bin sehr glücklich, dass ich mit ihm hier ein Team sein kann. Die Schotten haben vielleicht nicht ihr bestes Niveau erreicht, wir hatten auch den Vorteil, dass wir in den letzten Tagen schon zwei Spiele gespielt haben."
"Das war in der Tat ein großer Vorteil", fügt van Veen hinzu. "Am Ende hat es keinen großen Unterschied zwischen uns und Nordirland gemacht, wer der vierte Tabellenführer sein würde. Aber ich habe damals schon gesagt, dass es vielleicht besser war, dass wir die Gruppenphase spielen mussten, dann hat man sowieso mehr Spielrhythmus und ist schon ein bisschen an die Bedingungen gewöhnt."
Vertrauen
"Ich fühle mich sehr gut neben Danny", so der 23-Jährige weiter. "Er gibt mir eine Menge Selbstvertrauen. Ich hatte noch nie in einem Einzelspiel gegen Gary oder Peter gewonnen, das hat mir schon ein bisschen in den Kopf gespielt. Aber Danny hat den ganzen Druck von mir genommen."
Die Niederlande haben nach drei Spielen 16 Mal gewonnen und noch kein einziges Mal verloren. "Vorher habe ich noch mit Danny darüber gelacht, aber ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass das nach Schottland immer noch der Fall sein würde."
World Cup-Titel
Nicht zuletzt durch das überraschende Ausscheiden Englands steigen die Chancen der Niederlande auf den Gesamtsieg bei diesem World Cup of Darts. "Oh, aber wir dachten schon vorher, dass wir eine Chance haben", sagte Noppert. "Schließlich wissen wir ja, wozu wir fähig sind."
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