Steve Beaton und John Henderson scheitern am ersten Tag der UK Q-School 2026 im entscheidenden Duell um die Final Stage

PDC
Montag, 05 Januar 2026 um 18:02
steve beaton 1
Der erste Tag der PDC UK Q-School bot genau das, was man von diesem Turnier kennt: Spannung, enge Entscheidungen und zahlreiche bekannte Namen. Im Mittelpunkt stand die Rückkehr von Steve Beaton, der nur hauchdünn am direkten Einzug in die Final Stage scheiterte. Ein Decider gegen den ehemaligen BDO-Weltmeister beendete seinen starken Auftakt abrupt.
Beaton erhielt zunächst ein Freilos in Runde eins. Anschließend setzte er sich souverän gegen Mat Caste (5:3), Tommy Morris (5:0) und Lee Evans (5:3) durch. Damit erreichte der Routinier die Runde der letzten 32, in der es um den direkten Sprung in die Final Stage ging.
Dort wartete Shane McGuirk, der bereits ein Spiel mehr in den Beinen hatte. Der Ire besiegte zuvor Michael Finch (5:2), Mike Warburton (5:4), Kevin McDine (5:3) und Justin Bradshaw (5:3). Beide Spieler lieferten sich anschließend ein zähes Duell, das weniger von hoher Qualität als von Nervenstärke geprägt war.
Die Partie ging in ein entscheidendes letztes Leg. Beaton verpasste zuvor seine Matchdarts und blieb am Ende auf acht Restpunkten stehen. McGuirk nutzte die Chance und sicherte sich damit den Platz in der Final Stage. Beaton muss nun gemeinsam mit über 350 Spielern an den kommenden beiden Tagen einen neuen Anlauf nehmen.

Hughes überzeugt, Henderson erlebt bitteren Abend

Aus schottischer Sicht verlief der Tag enttäuschend. John Henderson erreichte zwar die Runde der letzten 32, blieb dort aber chancenlos. Gegen Jamie Chaplin verlor der frühere World-Cup-Sieger glatt mit 0:5. Auch Landsmann Jamie Tiley kam nicht weiter und unterlag Lewis Pride deutlich.
Stärker präsentierten sich die Engländer. Besonders Jamie Hughes spielte sich souverän durch das Turnier. Der frühere European-Tour-Sieger gab in keinem Match mehr als drei Legs ab und setzte sich im entscheidenden Spiel klar gegen Lewis Paul durch.
Einen überzeugenden Auftritt legte auch Arron Monk hin. Der ehemalige Jugendweltmeister, der seine Tour Card 2024 verloren hatte, meldete Ansprüche an. Beim 5:2-Erfolg über Daniel Ayres spielte der 35-Jährige einen Average von 94,44 Punkten.

Waliser stark, prominente Namen früh raus

Während die Schotten früh scheiterten, sorgten die Waliser für positive Schlagzeilen. Mit Llew Bevan und Derek Coulson erreichten zwei Spieler aus Wales die Final Stage. Ebenfalls weiter sind unter anderem Tommy Lishman, Martin Grearson, Robbie Martin, Shaun Fox, Simon Stevenson, Tom Lonsdale, Danny Goddard, Tom Sykes und James Welding, die am Donnerstag erneut an den Start gehen.
Für mehrere bekannte Namen endete die Q-School hingegen früh. Gemma Hayter verpasste den Einzug nach sechs vergebenen Matchdarts. Auch Alan Norris, Kevin Painter, John Part, Andy Hamilton, Richie Burnett und Mark Dudbridge schieden überraschend aus.
Die UK Q-School wird am morgigen Tag in der Marshall Arena fortgesetzt. Dann geht es für die verbliebenen Spieler erneut um die begehrten Plätze in der Final Stage.

Ergebnisse der letzten 32

  • Tommy Lishman (79,43) – James Evans-Bradford (71,15) 5:3
  • Martin Grearson (98,29) – Lloyd Walker (85,66) 5:2
  • Arron Monk (94,44) – Daniel Ayres (92,55) 5:2
  • Jamie Chaplin (72,96) – John Henderson (73,12) 5:0
  • Robbie Martin (91,65) – Keelan Kay (84,50) 5:0
  • Derek Coulson (83,19) – Killian McCormack (77,81) 5:4
  • Shaun Fox (92,23) – Joe Croft (90,96) 5:3
  • Simon Stevenson (98,88) – Damien Grimes (82,00) 5:0
  • Tom Lonsdale (87,94) – Jake Eichen (87,99) 5:3
  • Shane McGuirk (77,66) – Steve Beaton (83,86) 5:4
  • Danny Goddard (97,53) – Charlie Large (79,25) 5:1
  • Tom Sykes (84,89) – Joseph Heywood (87,95) 5:2
  • Lewis Pride (88,54) – Jamie Tiley (70,71) 5:1
  • Jamie Hughes (84,75) – Lewis Paul (86,11) 5:2
  • James Welding (88,46) – Jamie Kelling (78,18) 5:1
  • Llew Bevan (82,65) – James Howard Hughes (80,10) 5:2
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