Promi-Darts-WM 2026: Michael van Gerwen und Joey Kelly holen den Titel – alle Ergebnisse im Überblick
PDC
Glamour, große Namen und jede Menge Darts-Unterhaltung: Die Promi-Darts-WM 2026 hat am 4. Januar einmal mehr bewiesen, warum sie längst einen festen Platz im deutschen Sport-Entertainment-Kalender hat. Bereits zum achten Mal ging das Spaßturnier über die Bühne, live übertragen ab 20.15 Uhr auf ProSieben. Durch den Abend führten Christian Düren und die unverwechselbare deutsche Darts-Stimme Elmar Paulke, die dem Event gewohnt souverän Struktur und Charme verliehen.
Sechs Teams, zwei Gruppen – und viele besondere Momente
Das Teilnehmerfeld setzte sich aus einer abwechslungsreichen Mischung aus internationalen Dartsstars und prominenten Mitspielern zusammen. Mit dabei waren Gian van Veen und Influencerin Cathy Hummels, Michael van Gerwen und Musiker und Extremsportler Joey Kelly, Stephen Bunting und Fußball-Legende Ailton, Martin Schindler und Kult-Manager Reiner Calmund, Luke Humphries und Moderatorin Gülcan Kamps sowie Nathan Aspinall und TV-Koch Alexander Kumptner.
In Gruppe A präsentierten sich Luke Humphries und Gülcan Kamps in starker Form. Zwei 2:1-Erfolge gegen die Teams von Michael van Gerwen / Joey Kelly sowie Martin Schindler / Reiner Calmund sicherten den Gruppensieg. Für ein sportliches Highlight sorgte Humphries im Duell mit van Gerwen, als er 120 Punkte über Tops–Tops–Tops zum Matchgewinn auscheckte. Den entscheidenden Schritt an die Spitze machte anschließend jedoch Kamps selbst: Mit einem Treffer auf die Single-8 – Promis durften erneut per Single-Out checken – machte sie den Erfolg gegen Schindler und Calmund perfekt.
Van Veen meldet sich zurück – Hummels bringt die Halle zum Beben
In Gruppe B stand vor allem Gian van Veen im Fokus. Nur einen Tag nach seiner deutlichen 1:7-Niederlage im WM-Finale zeigte der Niederländer eine starke Reaktion und holte gemeinsam mit Cathy Hummels den Gruppensieg. Zwei knappe 2:1-Erfolge gegen die Teams von Nathan Aspinall und Stephen Bunting reichten dafür aus.
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Der sportliche Ernst wurde dabei immer wieder von humorvollen Szenen aufgelockert. So war van Veen zwar der erste Spieler des Abends, dem ein 180er-Score gelang, bekam vom Caller jedoch ein „No Score“ ausgerufen – bei 175 Restpunkten hatte er sich schlicht überworfen. Auch sportlich setzten die Promis Akzente: Hummels checkte im ersten Spiel gegen Aspinall auf der Single-12, später im entscheidenden Duell gegen Bunting und Ailton brachte sie das Maritim-Hotel in Bonn zum Beben. Nachdem Ailton zuvor auf der Single-14 ausgecheckt hatte und van Veen / Hummels ausgeglichen hatten, checkte Hummels 40 Punkte mit dem ersten Dart auf Tops zum Gruppensieg.
Deutliche Zwischenrunde, klare Halbfinals
In der Zwischenrunde kämpften Michael van Gerwen / Joey Kelly, Stephen Bunting / Ailton, Nathan Aspinall / Alexander Kumptner und Martin Schindler / Reiner Calmund um die letzten Halbfinaltickets. Die Entscheidungen fielen deutlich: Van Gerwen und Kelly setzten sich mit 2:0 gegen Bunting und Ailton durch, wenig später folgte ein weiteres 2:0 von Aspinall und Kumptner gegen Schindler und Calmund.
Im Halbfinale kam es zur Revanche zwischen Michael van Gerwen und Luke Humphries. Dieses Mal hatte der Niederländer die besseren Nerven: Gemeinsam mit Joey Kelly gewann er 2:0 und zog ins Finale ein. Auch das zweite Halbfinale endete klar – Aspinall und Kumptner ließen van Veen und Hummels beim 2:0-Sieg keine Chance.
Joey Kelly entscheidet das Finale – van Gerwen feiert Titel Nummer vier
Im großen Endspiel ging es für Michael van Gerwen bereits um den vierten Titel in der Geschichte der Promi-Darts-WM, während Nathan Aspinall auf seinen ersten Triumph hoffte. Aspinall brachte sein Team zunächst in Führung, ehe Joey Kelly eiskalt auf der Doppel-16 zum Ausgleich checkte. Nach der 2:1-Führung für van Gerwen und Kelly war es schließlich der Extremsportler selbst, der den Abend krönte: Ein 20er-Checkout zum Turniersieg, pure Emotionen und ausgelassener Jubel inklusive.
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Ergebnisse der Promi-Darts-WM 2026
Gruppe A:
Michael van Gerwen / Joey Kelly 2:1 Martin Schindler / Reiner Calmund
Luke Humphries / Gülcan Kamps 2:1 Michael van Gerwen / Joey Kelly
Luke Humphries / Gülcan Kamps 2:1 Martin Schindler / Reiner Calmund
Gruppe B:
Gian van Veen / Cathy Hummels 2:1 Nathan Aspinall / Alexander Kumptner
Gian van Veen / Cathy Hummels 2:1 Stephen Bunting / Ailton
Nathan Aspinall / Alexander Kumptner 2:0 Stephen Bunting / Ailton
Zwischenrunde:
Michael van Gerwen / Joey Kelly 2:0 Stephen Bunting / Ailton
Nathan Aspinall / Alexander Kumptner 2:0 Martin Schindler / Reiner Calmund
Halbfinals:
Michael van Gerwen / Joey Kelly 2:0 Luke Humphries / Gülcan Kamps
Nathan Aspinall / Alexander Kumptner 2:0 Gian van Veen / Cathy Hummels
Finale:
Michael van Gerwen / Joey Kelly 3:1 Nathan Aspinall / Alexander Kumptner

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








