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Dirk van Duijvenbode beginnt am Sonntagnachmittag bereits die fünfte Teilnahme am
World Matchplay. In der ersten Runde des prestigeträchtigen Turniers in den legendären Winter Gardens von Blackpool trifft der Niederländer auf Chris Dobey. Noch vor seinem Auftakt sorgte „Aubergenius“ jedoch nicht sportlich, sondern mit einem persönlichen Einblick in sein Privatleben für Aufmerksamkeit.
Der 34-Jährige gehört zu den acht niederländischen Startern beim
World Matchplay und qualifizierte sich trotz einer schwierigen ersten Saisonhälfte erneut für eines der wichtigsten Turniere im PDC-Kalender. Kurz vor dem Start sprach van Duijvenbode jedoch nicht über seine sportlichen Ziele, sondern über die Schattenseiten des Lebens als Profi.
Zwischen Weltklasse-Darts und Familienleben
Für viele Fans wirkt das Leben eines Profidarters wie ein Traum: Reisen rund um die Welt, große Bühnen und regelmäßige TV-Auftritte. Hinter den Kulissen sieht der Alltag jedoch häufig ganz anders aus.
Kurz vor seinem Auftakt beim World Matchplay gewährte Dirk van Duijvenbode seinen Fans einen seltenen, emotionalen Einblick in sein Familienleben.
Der dicht gedrängte PDC-Kalender verlangt den Spielern das gesamte Jahr über einiges ab. Neben den großen TV-Turnieren wie dem World Matchplay, dem Grand Slam of Darts oder der Darts WM stehen nahezu in jeder Woche Players-Championship-Turniere oder Events der European Tour auf dem Programm.
Das bedeutet unzählige Reisen, Hotelaufenthalte, lange Autofahrten und stundenlanges Warten an Flughäfen. Gleichzeitig bleibt kaum Zeit zum Durchatmen, denn ohne tägliches Training ist das hohe Niveau auf der Tour kaum zu halten. Gerade für Spieler vom europäischen Festland, die regelmäßig nach Großbritannien reisen müssen, stellt dieser Lebensstil eine enorme Belastung für das Familienleben dar.
Van Duijvenbode spricht offen über die Zeit fern der Familie
Genau dazu äußerte sich van Duijvenbode nun in einem persönlichen
Instagram-Beitrag. Zu mehreren Fotos seiner beiden Kinder veröffentlichte der Niederländer emotionale Worte über die Kehrseite seines Berufs.
„Manchmal ist es schwierig, so viel von der Familie weg zu sein“, schrieb Van Duijvenbode. „Aber wir machen das Beste daraus, wenn es geht.“
Mit seiner Offenheit traf der frühere Grand-Prix-Finalist bei vielen Fans einen Nerv. Unter dem Beitrag sammelten sich zahlreiche aufmunternde Nachrichten, in denen ihm seine Follower nicht nur viel Erfolg für das World Matchplay wünschten, sondern sich auch für seine ehrlichen Einblicke bedankten.
Mit wachsendem Selbstvertrauen nach Blackpool
Sportlich blickt van Duijvenbode trotz einer bislang wechselhaften Saison optimistisch auf das Turnier. Verletzungen und schwankende Leistungen hatten den Saisonstart erschwert, dennoch gelang ihm erneut die Qualifikation für das World Matchplay.
Allein das wertet der Niederländer bereits als positives Signal.
„Es war sicher nicht der beste Start ins Jahr, aber ich habe mich trotzdem für dieses große Event qualifiziert und habe das Gefühl, dass meine Form langsam zurückkommt“, erklärte van Duijvenbode im Vorfeld des Turniers.
Zum Auftakt wartet allerdings direkt eine anspruchsvolle Aufgabe. Mit Chris Dobey trifft der Niederländer auf einen Spieler aus der erweiterten Weltspitze. Van Duijvenbode, der derzeit auf Platz 26 der Weltrangliste geführt wird, wird eine starke Leistung benötigen, um den Engländer aus dem Wettbewerb zu werfen.
An Erfahrung mangelt es ihm in Blackpool allerdings nicht mehr. Für „Aubergenius“ ist es bereits die fünfte Teilnahme am World Matchplay. Sollte sich seine ansteigende Form bestätigen, hofft der Niederländer nicht nur auf ein erfolgreiches Turnier, sondern auch darauf, möglichst spät die Heimreise antreten zu können – zurück zu seiner Familie, die währenddessen auf ihn wartet.