Mit 105,37 Punkten im Turnieraverage: Luke Littler reiht sich in illustren European-Tour-Kreis ein

PDC
durch Nic Gayer
Freitag, 27 Februar 2026 um 9:00
Luke Littler (3)
Am vergangenen Wochenende eröffnete die European Tour 2026 ihre Saison mit den Poland Darts Open in Krakau – und am Ende hielt einmal mehr Luke Littler den Pokal in den Händen. Im Finale setzte sich der 19-jährige Engländer souverän mit 8:4 gegen Gian van Veen durch.
Mit diesem Triumph sicherte sich Littler seinen fünften Titel auf der European Tour. In Krakau beeindruckte er vor allem mit seiner Konstanz auf höchstem Niveau: Er beendete das Turnier mit einem herausragenden Average von 105,37 Punkten.

Historischer Turnier-Average

Mit diesem Wert reiht sich Littler in einen äußerst exklusiven Kreis ein. Nur zwei Spieler erzielten jemals einen höheren Turnier-Schnitt auf der European Tour – allen voran Michael van Gerwen. Der Niederländer, der in seiner Karriere bereits 37 European-Tour-Titel gewann, knackte diese Marke gleich dreimal.
Michael van Gerwen gilt als „der König der European Tour“
Michael van Gerwen gilt als „der König der European Tour“
2018 triumphierte van Gerwen beim European Darts Grand Prix mit einem Turnieraverage von 107,58. Bereits 2017 gewann „Mighty Mike“ die German Darts Masters mit einem Schnitt von 106,67. Ein Jahr später folgte bei der European Darts Trophy der nächste Ausnahmewert: 105,82 im Turnieraverage.

Humphries ebenfalls in erlesenem Kreis

Neben van Gerwen und Littler schaffte auch Luke Humphries zweimal einen Turnieraverage von über 105 auf der European Tour. „Cool Hand Luke“ gewann 2024 den German Darts Grand Prix mit einem beeindruckenden Schnitt von 107,51 – nur hauchdünn unter dem Rekordwert van Gerwens.
Ebenfalls 2024 sicherte sich Humphries die Czech Darts Open. Damals beendete er das Turnier mit einem Average von 105,42.

European Tour macht Halt in Göttingen und Wieze

Die European Tour setzt ihre Saison am Wochenende vom 13., 14. und 15. März fort. Dann gastiert die Serie in Göttingen zur European Darts Trophy. Als Titelverteidiger reist Nathan Aspinall an, der im Vorjahr das Finale mit 8:4 gegen Ryan Joyce gewann.
Nur eine Woche später zieht die Tour weiter nach Wieze zu den Belgian Darts Open. Dort geht Luke Littler als Titelverteidiger an den Start.
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