Während der Darts WM 2026 sorgte ein schwerer Skandal für Aufsehen. Der Engländer Dom Taylor wurde kurz vor seinem Zweitrundenspiel gegen Jonny Clayton aus dem Turnier genommen. Der Grund war der Nachweis unerlaubter Substanzen. Bereits im Vorjahr hatte Taylor die Darts WM verpasst, auch damals wegen eines Dopingvergehens.
Erneuter Rückschlag für Dom Taylor: Suspendierung kostet die Tourcard
Am 19. Dezember kam es während der Darts WM zum großen Schock. Das Zweitrundenspiel zwischen Jonny Clayton und Dom Taylor wurde einen Tag vor dem geplanten Termin abgesagt.
Bei Taylors Analysebefund waren mehrere Auffälligkeiten festgestellt worden. Clayton erhielt dadurch ein Freilos für Runde zwei, für Taylor war die WM sofort beendet. Es war nicht die erste Sperre in seiner Karriere, denn schon zuvor hatte er die Players Championship Finals und die Darts WM aufgrund einer Sanktion verpasst.
Dabei hatte das Turnier für Taylor sportlich vielversprechend begonnen. Mit einem Auftaktsieg gegen den Schweden Oskar Lukasiak schien er wieder auf Kurs. Nach dem Match sprach der Engländer offen über die schwerste Zeit seines Lebens. Er bezeichnete das vergangene Jahr als die größte Enttäuschung seiner Karriere. Nur fünf Tage später folgte jedoch der nächste Rückschlag für ihn, seine Familie und seine Fans. Die PDC sprach erneut eine Suspendierung aus.
Mittlerweile veröffentlichte Dom Taylor ein offizielles Statement. Darin räumte er die Einnahme unerlaubter Substanzen ein. „Ich hatte wegen des Gedenktages für meine verstorbene Tochter erneut mit meiner psychischen Gesundheit zu kämpfen“, erklärte der Engländer. Er sprach offen darüber, wie sehr er sein Umfeld erneut enttäuscht habe.
Lange Zeit blieb unklar, welche sportlichen Folgen dieser Fall haben würde. Hätte Taylor das Preisgeld für die zweite Runde behalten dürfen, wäre er sicher in den Top 60 der Welt gelandet. Selbst mit dem Preisgeld aus Runde eins hätte ein Platz in den Top 64 und damit der Verbleib auf der Tour gereicht.
Ein Blick auf die offizielle PDC Order of Merit brachte jedoch Klarheit. Taylor wird dort nur auf Rang 68 geführt. Damit steht fest, dass er seine Tourcard verliert, während der Belgier Mario Vandenbogaerde seine Spielberechtigung behält.