In bester Pro-Tour-Manier bot das Turnier insgesamt hochklassige Partien und mehrere Weltklasse-Averages. Obwohl Price das Event mit einem starken Gesamtaverage von 104 Punkten abschloss, zeichnete ein anderer Spieler für die Bestmarke des Tages verantwortlich.
Dobey glänzt mit Turnierbestwert
Chris Dobey setzte das statistische Ausrufezeichen. „Hollywood“ fertigte in der Runde der letzten 64 den Deutschen Maximilian Czerwinski mit 6:0 ab und spielte dabei einen überragenden Average von 111,33. Eine Runde später stoppte ihn jedoch Christian Kist, der sich mit 6:4 durchsetzte.
Brillierte im Duell mit der „Gurke“ Maximilian Czerwinski: Chris Dobey
Beeindruckendes Niveau von Price in Zahlen
Die Plätze zwei, drei und vier der höchsten Turnier-Averages gingen allerdings allesamt an Price. Beim 6:1-Erfolg im Achtelfinale gegen Scott Waites erzielte der Waliser einen Average von 109,48. Im Viertelfinale bezwang er Kevin Doets mit 6:4 und spielte dabei 108,59 Punkte im Schnitt. Bereits in Runde zwei dominierte er Maik Kuivenhoven mit 6:1 und glänzte mit einem Average von 107,85.
Komplettiert wird die Top-5 überraschend von von Martijn Dragt. Der Niederländer setzte sich in der ersten Runde mit 6:2 gegen Joe Hunt durch und erzielte dabei einen Average von 107,24. Anschließend bezwang er sogar Gary Anderson. Erst in der Runde der letzten 32 stoppte ihn Andrew Gilding, der sich mit 6:2 durchsetzte und später ins Finale einzog.
Auch der Österreicher Mensur Suljović setzte ein starkes Ausrufezeichen. Er erzielte den siebtbesten Average des Tages, als er in Runde eins Damon Heta mit 6:3 bezwang und dabei 104,90 Punkte im Schnitt spielte. Zudem meldete sich Martin Schindler nach einem komplizierten Saisonstart eindrucksvoll zurück: Beim 6:1-Zweitrundensieg gegen Brendan Dolan überzeugte der Deutsche mit einem Average von 103,70 Punkten.
Nach diesem hochklassigen Turnier legt die Players-Championship-Tour eine Pause von etwas mehr als einem Monat ein. Am Montag, den 30.03.2026, kehrt die Serie in Leicester mit dem siebten Turnier der Saison zurück.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.