Stephen Bunting zeigte bereits während der ProTour in dieser Woche starke Form und kündigte selbstbewusst an, dass er sich gut fühle – das bestätigte er eindrucksvoll: Nicht nur eröffnete er sein Punktekonto in der Premier League Darts, sondern gewann auch die neunte Nacht in Berlin.
Bunting besiegte Gerwyn Price im Finale mit 6:5. Nach einigen frustrierenden Wochen zuvor, in denen er trotz guter Leistungen keine Siege einfahren konnte, setzte er sich nun gegen Nathan Aspinall, Luke Humphries und schließlich Price durch und holte fünf wichtige Punkte.
Obwohl er nach neun Wochen noch immer das Tabellenende ziert, rückt er Chris Dobey näher. Für „The Bullet“, der zuletzt stark an Selbstvertrauen verloren hatte, ist dieser Abend ein dringend benötigter Befreiungsschlag.
Zu Beginn des Finals verpasste Bunting ein 92er-Finish über die einfache Neun. Price vergab seinerseits 108 zum Break. Auch die Doppel-Zwei ließ Bunting aus – doch auch Price verfehlte, sodass Bunting die Chance bekam, mit 1:0 in Führung zu gehen. Er nutzte sie nicht sofort, traf dann aber schließlich die Doppel-Sechs zum Break.
Ein 87er-Finish auf dem Bull brachte den Ausgleich zum 1:1 und ein weiteres Break. Price verpasste 128 und Bunting bekam 124 zum 2:1. Wieder traf er das Bull nicht – Price verwandelte auf Doppel-20 zum 2:1. Nach zwei vergebenen Darts auf 56 von Price schlug Bunting zum 2:2 zurück.
Price vergab 107 zum Break, Bunting hatte 65 – doch traf nur die einfache Fünf. Price kam zurück und holte sich das 3:2. Bunting verpasste 108 zum 3:3, Price hatte 117, doch die Doppel-20 ging daneben. Bunting glich zum 3:3 aus.
Ein 96er-Checkout ließ Bunting jubeln – 4:3-Führung. Price konterte mit einem lauten Schrei nach einem 76er-Checkout zum 4:4.
Ein rechtzeitiger 180er ließ Bunting 45 Rest – aber er patzte. Price nutzte die Chance mit Doppel-Fünf für 71 zum 5:4.
Bunting warf seinen fünften Maximum, Price bekam keine Chance auf 102. Bunting stellte sich 86, verpasste das Bull zum 5:5 nur haarscharf. Doch das Publikum pfiff und buhte Price aus – der ließ Bunting noch einmal ran, der diesmal ausglich.
Price kam auf 170 nicht heran und ließ 112 übrig. Bunting bekam die Chance auf 107 – und beendete das Match mit höchstem Checkout des Finales. 6:5 Bunting.
Das Berliner Publikum bekam etwas für sein Geld.
Stephen Bunting | VS | Gerwyn Price |
---|---|---|
93.49 | Average (3 Darts) | 93.12 |
11 | 100+ Thrown | 10 |
4 | 140+ Thrown | 9 |
5 | 180 Thrown | 2 |
96 | Highest Checkout | 76 |
0 | Checkout 100+ | 0 |
29.4 | Checkout percentage | 22.7 |
5 / 17 | Checkout | 5 / 22 |
BUNTING WINS NIGHT NINE! 🏆
— PDC Darts (@OfficialPDC) April 3, 2025
Stephen Bunting was winless for eight weeks, but has now won three games on the spin and beats Gerwyn Price in a last-leg decider to secure his first nightly win!
📺 https://t.co/YyBPPwoMK8 #PLDarts pic.twitter.com/SCpvlRHLE7