Während die Teilnehmerliste für die UK Q-School am Montag noch nicht vollständig bestätigt ist, wird Steve Beaton Teil des Feldes sein, macht einen Rücktritts-U-Turn und zählt in der ersten Phase in Milton Keynes zu den Zugpferden.
Der 61-Jährige bestritt 33 aufeinanderfolgende Teilnahmen an der PDC Darts WM im Ally Pally und trat Ende 2024 zurück. Doch er vollzieht überraschend die Kehrtwende und kehrt zur
Q-School zurück, um zumindest wieder auf der Challenge Tour zu spielen.
Lange wurde ein gemeinsamer Start mit Adrian Lewis kolportiert, doch „Jackpot“ wird voraussichtlich nicht antreten, wie letzten Monat bestätigt. Der zweimalige Weltmeister ist während der European-Tour-Wochenenden für Exhibitions eingeplant, was derzeit ausschlaggebend für seine wohl ausbleibende Rückkehr ist.
Nachdem er sich 2023 zunächst vom Sport zurückgezogen hatte, entschied er sich gegen den sofortigen Ruhestand und gab noch ein letztes Ally-Pally-Gastspiel, wird nun aber in der Arena MK in Milton Keynes antreten.
Berichten zufolge haben sich 925 Spieler für das Turnier angemeldet, das als Traumfabrik für das goldene Ticket zur PDC Tour gilt. Beide Finalisten der Finalphase erhalten ab diesem Jahr Tour Cards. Beaton muss sich jedoch erst durch die Vorrunde spielen, im Gegensatz zu Topnamen von der Challenge Tour, ehemaligen Tour-Card-Inhabern und Spielern aus Affiliate-Touren, die bereits für die Finalphase gesetzt sind.
Part und Sherrock ebenfalls am Start
John Part, ehemaliger dreifacher Weltmeister, ist ebenfalls im Feld. Der Kanadier weilt bereits in Großbritannien und kommentierte das Finale der PDC Darts WM. Fallon Sherrock gehört ebenfalls zu den Zugpferden, während Lewis laut The Sun nicht auf der Liste steht.
Beaton sagte im vergangenen Monat gegenüber
Online Darts, dass er darüber nachdenke, aber im Falle eines Tour Cards selektiv spielen würde. „Sie fragen mich das das ganze Jahr über. Wenn ich das Glück hätte zurückzukehren und eine Card zu bekommen, würde ich nicht unbedingt ständig spielen wollen. Mir ginge es darum, auszuwählen. Wenn ich eine Card für zwei Jahre bekäme, vielleicht ein Drittel oder fünfzig Prozent der Events spielen und weiterhin Exhibitions machen, um das Ganze zu entschleunigen.“
„Selbst wenn ich keine Tour Card bekomme, könnte ich auf der Challenge Tour und ähnlichen Dingen spielen. Wenn ich ein freies Wochenende habe, kann ich mit den Jungs eine Partie spielen.“
Er ließ zudem damals durchblicken, dass Lewis wohl nicht dabei sein wird. „Adrian Lewis und ich haben gesprochen. Ich glaube nicht, dass Aidy es machen wird. Ich weiß es einfach nicht. Ich werde abwarten.“