„Untere Rückenschmerzen ließen mich kurz in Panik geraten“ – Gerwyn Price erklärt Abwesenheit bei den Poland Darts Open

PDC
durch Nic Gayer
Samstag, 28 Februar 2026 um 14:00
Gerwyn Price (1)
Gerwyn Price hat offen über die körperlichen Beschwerden gesprochen, die ihn vor dem European-Tour-Saisonstart bei den Poland Darts Open zum kurzfristigen Rückzug zwangen. Der ehemalige Weltmeister kämpfte mit erheblichen Rückenproblemen und fühlte sich zudem „nicht ganz fit“. Eine optimale Vorbereitung auf das erste Euro-Tour-Turnier der neuen Saison war so nicht möglich.
Der Waliser zog die Reißleine – eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als richtig erwies. Price stellte seine Gesundheit über Ranglistenpunkte und setzte bewusst auf Regeneration.

„Ich wusste nicht genau, was los war“

Die aktuelle Nummer zehn der Welt verzichtete auf die Teilnahme an den Poland Darts Open und nahm sich eine Auszeit. „Ich fühlte mich nicht gut und konnte mich nicht gut vorbereiten“, erklärte Price gegenüber The Sun. „Ich musste das Wochenende freinehmen und zum Arzt. Das hat mir am Ende einen Schub gegeben. Ich wusste nicht genau, was los war. Ich hatte Schmerzen im unteren Rücken und Dinge fühlten sich einfach nicht richtig an, deshalb war ich kurz in Panik.“
Feierte vor wenigen Tagen bei Players Championship 6 den Titelgewinn: Gerwyn Price
Feierte vor wenigen Tagen bei Players Championship 6 den Titelgewinn: Gerwyn Price
Für den 40-Jährigen kam der Rückschlag zu einem ungünstigen Zeitpunkt der Saison. Dennoch blieb ihm keine Alternative. „Ich habe mir etwas Zeit genommen, es ruhig angehen lassen und fühle mich jetzt deutlich besser“, sagte er. „Manchmal muss man einfach auf seinen Körper hören.“

Titel bei Players Championship 6

Wie gut ihm die Pause tat, zeigte sich unmittelbar nach seiner Rückkehr. Auf der Pro Tour sicherte sich Price direkt den Titel bei Players Championship 6 und setzte damit ein starkes Zeichen. Er präsentierte sich fokussiert, stabil im Scoring und entschlossen auf die Doppel.
Kurz darauf kehrte er in die Premier League Darts zurück – und knüpfte nahtlos an.
Am vierten Spieltag in Belfast besiegte Price im Viertelfinale seinen Erzrivalen Michael van Gerwen mit 6:5. In einem hochklassigen Duell spielte er einen Average von 100,88 und checkte in einem Schlüsselleg ein starkes 102er-Finish. Von Rückenproblemen war auf der Bühne kaum etwas zu erkennen. Seine Maxima setzte er mit Nachdruck, im Decider blieb er eiskalt.
Im Halbfinale stoppte ihn schließlich Gian van Veen mit 6:5. Dennoch durfte Price mit seinem Auftritt zufrieden sein – insbesondere angesichts der jüngsten körperlichen Probleme.

Zuversicht für den Rest der Saison

In der aktuellen Tabelle der Premier League liegt Price auf Rang vier. Zuvor hatte er bereits einen Spieltag in Antwerpen gewonnen und sich wichtige Punkte im Kampf um die Play-off-Plätze gesichert.
Der Blick nach vorne stimmt ihn optimistisch – auch wegen der Ranglistensituation. „Ich verteidige fast nichts“, erklärte er. „Vor zwei Jahren hatte ich das schlechteste Jahr, das ich je bei der PDC hatte, daher verteidige ich dieses Jahr überhaupt nichts. Jeden, der vor mir steht, werde ich einholen. Wenn ich die erste Runde überstehe, fühle ich mich unbesiegbar.“
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