„Viel Glück, Dirk“ – Sky-Experte sieht Luke Littler beim World Matchplay praktisch unaufhaltsam

PDC
Freitag, 24 Juli 2026 um 14:30
Luke Littler (1)
Luke Littler zerschmettert beim World Matchplay weiter reihenweise Rekorde. Der Titelverteidiger qualifizierte sich am Freitagabend überzeugend für das Halbfinale und hat weiterhin die Chance, als erster Spieler seit Michael van Gerwen im Jahr 2016 seinen Titel in Blackpool erfolgreich zu verteidigen.
Laut Sky-Sports-Analyst Mark Webster gibt es derzeit nur ein Fazit: Der Engländer ist schlichtweg nicht zu stoppen. Littler reiste als Titelverteidiger nach Blackpool und hat die enorm hohen Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen.
Der Weltmeister verbuchte in Runde eins einen Average von 113, den zweithöchsten aller Zeiten beim World Matchplay. Nur Phil Taylor war 2010 mit 114,99 noch besser. Danach folgten Averages von 109 sowohl in der zweiten Runde als auch im Viertelfinale.
Als wäre das nicht eindrucksvoll genug, legte Littler zudem einen Neundarter gegen Nathan Aspinall auf. Gegen eben jenen Aspinall warf er vierzehn Maxima, während er im Viertelfinale gegen Josh Rock sogar siebzehnmal die 180 traf.

Webster erkennt kaum Schwachstellen

Mark Webster blickte bei Sky Sports mit Bewunderung auf Littlers Vorstellung gegen Rock. Der Waliser sah, dass Rock selbst keineswegs schlecht spielte, aber dennoch chancenlos war.
„Er kann phasenweise großartig spielen. Ich sage phasenweise, aber eigentlich macht er das schon das ganze Turnier über. Ich habe mich für Josh gefreut, denn er spielte deutlich besser und warf einen Average von 101, aber er verlor trotzdem mit neun Legs Unterschied. Das zeigt nur, wie gut Littler ist.“
Laut Webster wirkt die Nummer eins der Welt unter allen Umständen vollkommen unter Kontrolle. „Er fühlt sich in jedem Szenario wohl. Viel Glück, Dirk, am Samstag.“

„Er ist einfach zu gut“

Im Halbfinale wartet Dirk van Duijvenbode, der zuvor in dieser Woche Michael van Gerwen und Gary Anderson ausschaltete. Webster befürchtet jedoch, dass auch der Niederländer vor einer Mammutaufgabe steht. „Er steht bei einem Turnieraverage von 111. Er hat mittlerweile fast sechzig Legs gespielt. Er ist einfach zu gut.“
Der frühere Lakeside-Champion erkennt zudem keinerlei Anzeichen von Nervosität bei Littler. „Er ist fokussiert und entspannt.“ Damit ist für Webster unmittelbar klar, warum der Engländer derzeit über dem Rest des Feldes steht. „Er ist mit Abstand der beste Spieler der Welt. Das ist eine furchteinflößende Form.“
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