Vorschau Winmau World Masters 2026 am Samstagnachmittag: Legenden-Duell zwischen Gary Anderson und James Wade

PDC
durch Nic Gayer
Samstag, 31 Januar 2026 um 8:15
Gary Anderson (2)
In Milton Keynes biegt das Winmau World Masters 2026 langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Am Samstagnachmittag stehen die ersten vier Begegnungen der zweiten Runde auf dem Programm. Mit dabei sind wahre Legenden, ein Weltklasse-Youngster und zwei gute Kumpels, die sich am Oche gegenüberstehen.
In den vergangenen zwei Tagen gingen die Partien der ersten Runde über die Bühne. Sechzehn Spieler haben sich durchgesetzt und sind weiterhin im Rennen um den Titel. An diesem Wochenende entscheidet sich, wer sich beim traditionsreichen Turnier die erste Major-Krone des Jahres aufsetzt.

Die zweite Runde am Samstagnachmittag im Überblick

Zu den verbliebenen 16 Akteuren gehört unter anderem WM-Finalist Gian van Veen. Van Veen greift am Samstagnachmittag ins Geschehen ein und bekommt es mit Nathan Aspinall zu tun. Darüber hinaus dürfen sich die Fans auf mehrere hochkarätige Duelle freuen, darunter der Schlagabtausch zwischen Gary Anderson und James Wade sowie das rein walisische Kräftemessen zwischen Jonny Clayton und Gerwyn Price.
Alle Begegnungen der zweiten Runde werden über die Distanz Best-of-7-Sets gespielt, wobei jeder Satz im Best-of-3-Legs-Modus entschieden wird. Nachfolgend finden Sie die Vorschau auf die Partien, die am Samstagnachmittag angesetzt sind.

Damon Heta v Chris Dobey

Die Nachmittagssession in Milton Keynes eröffnen Damon Heta und Chris Dobey. Heta sorgte in der ersten Runde für eine echte Sensation, als er Michael van Gerwen mit 3:1 Sätzen bezwang. Der Australier gilt seit Längerem als starker Performer auf den Floor-Turnieren, blieb bei Major-Events jedoch häufig hinter den Erwartungen zurück. Gegen van Gerwen zeigte er – wie sein Gegner – keine Glanzleistung, nutzte seine Chancen aber konsequent. Heta spielte dennoch den höheren Average und gewann die Partie damit folgerichtig.
Gegen Dobey dürfte er sich allerdings steigern müssen, um erneut als Sieger vom Board zu gehen. Dobey gewann das Masters bereits 2023 und strebt nun den nächsten Triumph an, zumal das Turnier inzwischen als Ranking-Event geführt wird. „Hollywood“ setzte sich in der ersten Runde klar mit 3:0 Sätzen gegen Jermaine Wattimena durch und blieb im Average nur knapp unter der 100er-Marke. Insgesamt trafen Dobey und Heta bislang zehnmal aufeinander, acht dieser Duelle entschied Heta für sich. Die beiden jüngsten Begegnungen gingen jedoch an Dobey.

Gary Anderson v James Wade

Mit Gary Anderson und James Wade treffen in Runde zwei zwei der erfahrensten Spieler im Feld aufeinander. Anderson erreichte zu Beginn des Jahres das Halbfinale der Weltmeisterschaft und unterstrich einmal mehr, dass mit ihm weiterhin zu rechnen ist. „The Flying Scotsman“ will unbedingt wieder einen Major-Titel gewinnen – warum also nicht an diesem Wochenende? In der ersten Runde tat sich Anderson gegen Niels Zonneveld schwer, setzte sich am Ende aber mit 3:2 Sätzen durch.
Auch James Wade gehört seit Jahren zur erweiterten Weltspitze und stand im vergangenen Jahr in zwei Major-Finals. Der 42-jährige Engländer sorgte nach seinem 3:2-Erfolg in Runde eins gegen Madars Razma erneut für Schlagzeilen, als er scharf gegen die PDC austeilte. Wade machte einmal mehr deutlich, dass er nicht nachvollziehen kann, warum er nicht für die Premier League Darts 2026 nominiert wurde. „The Machine“ tritt beim Masters daher mit zusätzlicher Motivation an: der PDC das Gegenteil zu beweisen.

Gian van Veen v Nathan Aspinall

Im Anschluss greift Gian van Veen ins Geschehen ein. Der 23-Jährige feierte im vergangenen Jahr seinen endgültigen Durchbruch, gekrönt durch den EM-Titel und einen anschließenden Finaleinzug bei der Weltmeisterschaft. In der ersten Runde gegen Ryan Joyce fand er zunächst nur schwer ins Spiel, qualifizierte sich aber mit drei gewonnenen Sätzen in Serie letztlich recht souverän für die zweite Runde.
Gegen Nathan Aspinall wird van Veen voraussichtlich noch eine Schippe drauflegen müssen. „The Asp“ präsentierte sich in Runde eins in starker Form und setzte sich – begünstigt durch ein Average von fast 106 – mit 3:1 Sätzen gegen Shane McGuirk durch. Aspinall und Van Veen standen sich bislang fünfmal gegenüber, dreimal behielt Aspinall die Oberhand. Das bislang letzte Duell fand Anfang dieses Monats beim Bahrain Darts Masters statt, wo van Veen im Halbfinale mit 7:4 gewann.

Jonny Clayton v Gerwyn Price

Den Abschluss der Nachmittagssession bildet das rein walisische Duell zwischen Jonny Clayton und Gerwyn Price. Clayton erreichte im vergangenen Jahr das Finale der Masters, das er denkbar knapp mit 6:5 gegen Luke Humphries verlor. 2021 konnte er das Turnier – damals noch kein Ranking-Event – allerdings gewinnen. „The Ferret“ startete überzeugend und bezwang in Runde eins Wessel Nijman mit 3:1 Sätzen.
Die herausragende Leistung der ersten Runde lieferte jedoch Price ab. „The Iceman“ gewann seine Auftaktpartie mit 3:0 Sätzen gegen James Hurrell und spielte dabei ein Average von über 108. Gelingt es ihm, dieses Niveau am Samstagnachmittag zu bestätigen, steht Clayton vor einer äußerst schweren Aufgabe. Zudem sehnt sich Price nach einem erneuten Major-Triumph, denn sein letzter Erfolg auf dieser Bühne datiert aus dem Jahr 2022.
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