Wird England beim World Cup of Darts unbesiegbar? – Sky Sports-Experten sehen Littler und Humphries noch jahrelang beim Länderturnier dominieren
PDC
England hat mit dem jüngsten Triumph beim World Cup of Darts erneut seinen Status als dominante Kraft im internationalen Darts untermauert. Der Sieg wird von Experten nicht nur als sportlicher Erfolg gewertet, sondern auch als mögliches Vorspiel für eine Phase, in der das englische Duo dieses Turnier in den kommenden Jahren prägen könnte.
England besiegte im Finale des World Cup of Darts 2026 die Niederlande mit 10-5. Es war das erste Mal, dass Luke Littler und Luke Humphries gemeinsam den längeren Atem hatten. Expertin Laura Turner äußerte sich danach positiv über die Zukunft des Teams. Ihrer Ansicht nach kann diese Generation noch viele Jahre an der Spitze mitmischen. „Sie könnten sehr lange dominieren“, meinte sie. „Werden sie unschlagbar? Es sieht ganz danach aus.“
Hervorragende Mentalität
Turner hob vor allem die Mentalität innerhalb des Teams hervor, das nach diesem Titel offensichtlich noch längst nicht satt ist. „Sie haben selbst gesagt, dass sie zurückkommen, um zu gewinnen“, so Turner, die auf den anhaltenden Hunger der Spieler verweist, selbst nach großen Erfolgen.
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Ein wichtiger Punkt für Turner ist Littlers Drang, Rekorde zu jagen. Ihrer Meinung nach ist das ein entscheidender Faktor dafür, wie weit seine Karriere reichen kann. „Littler ist jemand, dem Rekorde etwas bedeuten. Wichtig ist auch, weiter Ziele zu setzen. Erst zwei in Serie, danach vielleicht drei.“ Damit deutet sie an, dass das stetige Anheben der Ziele essenziell sein wird, um die Motivation in einer Sportart hochzuhalten, in der langfristige Dominanz oft schwer zu bewahren ist.
Vergleich mit Taylor
Auch der ehemalige PDC-Tour-Card-Inhaber Matthew Edgar erkennt Parallelen zu früheren Größen des Darts. Er zog einen markanten Vergleich mit Phil Taylor, der die Sportart über Jahre dominierte. „Er erinnert mich an Taylor, nie zufrieden, wollte immer mehr, und genau deshalb war er so gut. Er blieb stets motiviert“, sagte Edgar. Seiner Ansicht nach ist genau dieser unablässige Hunger nach Verbesserung das Merkmal, das Topathleten vom Rest abhebt.

England besiegte im Finale die Niederlande mit 10-5
Der Vergleich mit Phil Taylor kommt nicht von ungefähr. Taylor war bekannt für seine unersättliche Siegermentalität und die Fähigkeit, sich stets neu zu erfinden, selbst dann, als er bereits an der Spitze stand. Edgar legt nahe, dass genau diese Eigenschaft auch in der aktuellen englischen Generation zu finden ist.
Mit einer Kombination aus Talent, Ehrgeiz und einem klaren Fokus auf Rekorde und Leistungen scheint sich England auf eine Phase vorzubereiten, in der Dominanz im internationalen Darts nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel sein könnte. Die Frage ist nicht nur, wer sie stoppen kann, sondern vor allem, wie lange sie ihre eigenen hohen Maßstäbe übertreffen werden.

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026







