Baetens erzielte einen Average von 94,82, keiner war bei der WDF Weltmeisterschaft in diesem Jahr besser. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung", sagte er. "Das war ein schweres Los, schließlich ist Sebastian ein sehr guter Spieler. Aber ich habe ihm in diesem Match nur wenige Chancen gelassen. Es war wichtig, einen guten Start hinzulegen, und das habe ich getan, indem ich mir gleich den ersten Satz holte, danach konnte ich etwas entspannter spielen."
The Beast belegte bei der diesjährigen WDF WM den ersten Platz. "Darauf bin ich sehr stolz. Ich habe auch das ganze Jahr über wirklich hart dafür gearbeitet. Mir ist klar, dass ich einer der Top-Favoriten auf den Weltmeistertitel bin, aber es gibt immer noch gute Spieler hier, also werde ich ihn definitiv nicht umsonst bekommen."
Baetens nahm Anfang des Jahres an der Q-School teil und schaffte es trotz eines Average von über 95 über die vier Tage nicht, eine Tour Card zu erhalten. "Das war natürlich eine Enttäuschung. Aber gleich danach habe ich mir das Ziel gesetzt, die WDF WM zu gewinnen. Ich habe schon einige Turniere auf der ganzen Welt gewonnen, aber jetzt bin ich hier, um mir die Krone zu holen."
Baetens ist sich jedoch bewusst, dass es nicht einfach sein wird, Weltmeister zu werden. "Das Niveau ist dieses Jahr höher als letztes Jahr", sagt er. "Ich habe das Gefühl, dass es im Teilnehmerfeld mehr Qualität gibt, vor allem viele gute niederländische Spieler wie Wesley Plaisier und Jelle Klaasen."
Baetens bekommt nun einen Tag Pause. Am Mittwochabend trifft er im Achtelfinale auf den an 16 gesetzten Schotten Gary Stone, der in der zweiten Runde mit 3-1 gegen den Schweden Ricky Nauman gewann.
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