Mike De Decker wird am Sonntagabend sein allererstes großes Finale spielen. The Real Deal hat nach seiner brillanten Teilnahme am World Grand Prix das Finale gegen seinen Landsmann Dimitri Van den Bergh (5-2) erreicht.
Es war ohnehin eine historische Nacht für das dartbegeisterte Belgien. Noch nie zuvor standen sich zwei Belgier im Halbfinale eines PDC Majors gegenüber. So war es De Decker, der das belgische Duell für sich entscheiden konnte und am Sonntag auf den Sieger des Spiels zwischen Luke Humphries und Ryan Joyce treffen wird.
Es war ein Spiel, das hauptsächlich durch die Eröffnungsdoppel entschieden wurde, die für Van den Bergh wirklich miserabel waren. Der Dreammaker brauchte nicht weniger als 91 Darts, um die 25 Legs in diesem Spiel zu eröffnen, was einer Eröffnungsquote von 27 Prozent entspricht. De Decker brauchte nur 51 Darts für die Eröffnungsdoppel und hatte eine Eröffnungsquote von 49 Prozent.
Van den Bergh gewann den ersten Satz mit 3-0, doch dann drehte sich das Momentum schnell in Richtung De Decker, der den zweiten Satz mit 3-2 gewann. Die Sätze drei und vier gingen dann aber beide mit 3-0 an den Dartspieler aus Mechelen, der sich damit eine 3-1 Satzführung erspielte.
Die Spannung wurde dann durch Van den Bergh etwas wiederhergestellt, der den fünften Satz mit 3-1 gewann. Ein wichtiger sechster Satz stand bevor, aber Van den Bergh vergab nicht weniger als dreizehn Darts auf die Eröffnungsdoppel in diesem Satz. De Decker nur vier und The Real Deal gewann den sechsten Satz mit 3-0.
Die Aufgabe für Van den Bergh war klar: drei Sätze in Folge gewinnen, um De Decker von seinem ersten Major-Finale fernzuhalten. Van den Bergh gewann das erste Leg des siebten Satzes, aber der amtierende UK Open-Champion vergab sechs Chancen, um kurz darauf 2-1 zu führen. Decker gelang genau das, bevor Decker den Satz mit einem 13-Darter beendete.
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DELIGHT FOR DE DECKER! 🇧🇪
Mike De Decker becomes the first ever Belgian to make a World Grand Prix final, as he beats compatriot Dimitri Van den Bergh 5-2.
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