Gerwyn Price schreibt Geschichte! Waliser überholt Van Gerwen auf der Ewigen Bestenliste der US Darts Masters

PDC
Dienstag, 23 Juni 2026 um 11:30
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Gerwyn Price schreibt mit seiner Teilnahme an den kommenden US Darts Masters 2026 ein weiteres Kapitel seiner besonderen Geschichte mit dem amerikanischen World-Series-Event. Der Waliser tritt in diesem Jahr bereits zum achten Mal beim Turnier in den USA an und übernimmt damit allein die Spitze der Rangliste mit den meisten Antritten in der Geschichte dieses World-Series-Stopps.
Mit diesem Rekord zieht Price an seinem langjährigen Rivalen Michael van Gerwen vorbei. Der Niederländer fehlt in diesem Jahr in New York und bleibt bei sieben Teilnahmen stehen. Dennoch gehört van Gerwen weiterhin zu den konstantesten Gesichtern des Turniers. Nur zwei Spieler erreichen bislang sieben Antritte – ein Umstand, der die Beständigkeit beider Stars über die Jahre unterstreicht.

Wright und die Veteranen der World Series

Auch Peter Wright zählt zu den echten Veteranen des Events. Der zweimalige Weltmeister bringt es auf sechs Teilnahmen und prägt seit Langem den amerikanischen World-Series-Stopp. In diesem Jahr verzichten die Organisatoren allerdings auf eine Einladung an den Schotten, der wie van Gerwen in den USA fehlt.
Hinter diesem Spitzentrio folgt eine Gruppe mit jeweils fünf Antritten: Michael Smith, Rob Cross sowie die kanadischen Vertreter Jeff Smith und David Cameron komplettieren das Feld der erfahrensten Teilnehmer.
Luke Littler jubelt
Luke Littler wird in diesem Jahr bei den US Darts Masters antreten
Die US Darts Masters vereinen traditionell die größten PDC-Stars mit ausgewählten Spielern aus Nordamerika. Die Anzahl der Teilnahmen hängt deshalb nicht nur von sportlichen Leistungen auf höchstem Niveau ab, sondern auch von Qualifikationen über die nordamerikanischen Circuits. So erklärt sich, warum mehrere kanadische und US-amerikanische Profis in der Liste weit oben stehen.
Matt Campbell führt mit vier Teilnahmen die aktiven Kanadier an. Auch Danny Lauby Jr. und Jules van Dongen erreichen vier Einsätze. Luke Humphries stößt in diesem Jahr ebenfalls zu dieser Gruppe: Der aktuelle Weltranglistenerste verpasste frühere Ausgaben, etabliert sich aber zunehmend als fester Bestandteil der World Series und steht nun bei vier Teilnahmen.
Leonard Gates, Jim Long und James Wade erreichten 2025 ebenfalls einen neuen Meilenstein und verbuchten ihre vierte Teilnahme. Damit festigen alle drei ihren Platz in den Geschichtsbüchern des Turniers.

Littler jagt den nächsten Titel

Ein herausragender Name auf der Liste bleibt Luke Littler. Der junge Engländer feierte sein Debüt bei den US Darts Masters erst 2023, sammelt aber bereits drei Teilnahmen. Sein rasanter Aufstieg spiegelt den enormen Einfluss wider, den er seit seinem Durchbruch auf der internationalen Darts-Bühne ausübt. Daryl Gurney, Alex Spellman und Adam Sevada erreichen ebenfalls jeweils drei Antritte.
Eine große Gruppe von Spielern bringt zudem jeweils zwei Starts mit. Dazu zählen Stephen Bunting, Jonny Clayton, Stowe Buntz, Danny Baggish und Gary Mawson. Das Feld zeigt über die Jahre eine Mischung aus etablierten Namen und regionalen Qualifikanten.
Die Ausgabe 2026 bringt außerdem vier Debütanten an den Oche. Gian van Veen feiert seinen ersten Auftritt beim amerikanischen World-Series-Event, ebenso erhält Josh Rock seine erste Einladung zum Turnier. Auf nordamerikanischer Seite geben Fred Krueger und Brayden Hall ihr Debüt auf der großen Bühne der US Darts Masters.
Seit der Premierenausgabe versammelt das Turnier ein beeindruckendes Teilnehmerfeld. Ex-Weltmeister Raymond van Barneveld trat einmal bei den US Darts Masters an, ebenso wie unter anderem Dimitri Van den Bergh, Fallon Sherrock, Damon Heta und Max Hopp. Das Line-up spiegelt sowohl die Entwicklung der World Series als auch die wachsende internationale Anziehungskraft des Darts-Sports in Nordamerika wider.
Mit seiner achten Teilnahme hält Gerwyn Price derzeit einen einzigartigen Rekord. Die Frage bleibt, ob Michael van Gerwen den Waliser in den kommenden Jahren noch einholt oder ob Price seinen Vorsprung weiter ausbaut. Sicher ist: Beide Spieler nehmen eine prominente Rolle in der Geschichte der US Darts Masters ein und bleiben mit dem größten World-Series-Event auf US-amerikanischem Boden noch lange verbunden.
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