Die US Darts Masters kehren am 25. und 26. Juni 2026 nach New York zurück. 16 Spieler kämpfen um ein Gesamtpreisgeld von £100.000, davon £30.000 für den Sieger. Die World Series macht damit erneut Halt in den USA – ein Standort, der für viele Profis längst mehr ist als nur ein Showevent.
Angeführt wird das Feld von
Luke Littler, der trotz seiner Rolle als Zugpferd nicht an der Spitze der Order of Merit steht. Dort führt
Michael van Gerwen, der Champion von Bahrain und Kopenhagen. Doch der Niederländer verzichtet in diesem Jahr sowohl auf die US Darts Masters als auch auf die Stationen in Australien und Neuseeland. Auch Littler und
Luke Humphries, die das Teilnehmerfeld sportlich prägen, treten nicht in Übersee an. Van Gerwen steigt erst in Amsterdam wieder ein, wo er seinen Finals‑Titel verteidigt. Humphries wiederum reist als Titelverteidiger an, nachdem er 2025 im Finale Nathan Aspinall mit 8:6 bezwungen hatte.
New-York-Debüt für van Veen – starke Premier-League-Präsenz
Neben den großen Namen feiert Gian van Veen sein Debüt in New York. Der Niederländer gehört zu den spannendsten Talenten der Tour und erhält erstmals die Chance, sich vor US‑Publikum zu präsentieren. Dazu kommen etablierte Kräfte wie
Gerwyn Price, Stephen Bunting, Jonny Clayton und Josh Rock – allesamt Spieler, die in der Premier League 2026 eine prägende Rolle spielten.
Auch James Wade bleibt Teil der World Series. Nachdem er zu Jahresbeginn überraschend nicht für die Premier League berücksichtigt wurde, erhält er weiterhin Einsätze auf der globalen Bühne. Für den „Machine“ sind die World-Series-Turniere eine wichtige Plattform, um sich im internationalen Rampenlicht zu halten.
Aus Nordamerika stoßen mehrere regionale Vertreter hinzu. Jim Long, aktuell der einzige Tour‑Card‑Inhaber des Kontinents, führt die Gruppe an. Dazu kommen Alex Spellman, Sieger des Continental Cup, sowie David Cameron, der die Cross Border Challenge gewann. Auch Leonard Gates, der frühere UK‑Open‑Finalist Gary Mawson, Fred Krueger, Adam Sevada und Brayden Hall stehen im Aufgebot und repräsentieren die wachsende Darts‑Szene in den USA und Kanada.
Am 25.06.2026 und 26.06.2026 wird Luke Humphries seinen Titel bei den US Darts Masters 2026 in New York verteidigen.
Wie viel gibt es für den Sieg bei den US Masters?
Während die
World Series of Darts Finals im November in Amsterdam mit einer Erhöhung des Gesamtpreisgeldes von £400.000 auf £450.000 aufgewertet wurden, bleibt die Struktur der regulären World-Series-Events unverändert. Der Sieger der US Darts Masters erhält £30.000, der Finalist £16.000. Die Halbfinalisten nehmen jeweils £10.000 mit nach Hause. Für das Viertelfinale – offiziell die zweite Runde – gibt es £5.000.
Erstrunden‑Verlierer verdienen £1.750. Die erzielten Punkte fließen in die Order of Merit für die World Series of Darts Finals ein, was den US‑Stopp sportlich relevanter macht, als viele Außenstehende vermuten. Wer in New York liefert, verschafft sich eine bessere Ausgangsposition für das große Saisonfinale im Herbst.
Im Gegensatz zu Saudi-Arabien, wo der Neun-Darter-Bonus und das „Riyadh Season Bullseye“ zusätzliche Anreize boten, verzichten die weiteren World-Series-Events auf solche Sonderprämien. In New York zählt allein die sportliche Leistung – ein Ansatz, der bei vielen Spielern gut ankommt, weil er den Fokus klar auf das Niveau auf der Bühne legt.
Preisgeld US Darts Masters 2026
| Runde | Preisgeld | OoM-Punkte |
| Sieger | £30,000 | 12 |
| Finalist | £16,000 | 8 |
| Halbfinale | £10,000 | 5 |
| Viertelfinale | £5,000 | 3 |
| Erste Runde | £1,750 | 1 |
| Gesamt | £100,000 | |