Stephen Bunting beklagt den vollen Turnierkalender: „Ich verteidige bei der Weltmeisterschaft viel Preisgeld, ich gebe mein Bestes“

PDC
Dienstag, 23 Juni 2026 um 8:30
Stephen Bunting (2)
Eine Viertelfinal‑Klatsche durch Wessel Nijman beendete Stephen Buntings Wochenende in Bratislava, und heute macht er sich auf den Weg zu den US Darts Masters, um in New York zu spielen.
Bunting erhält als Teil der sogenannten Darts‑Elite diese zusätzlichen Chancen, räumte in Bratislava jedoch ein, dass es langsam an die Substanz geht. „The Bullet“ sagte, mehrere Faktoren brächten ihn durcheinander, etwa dass er bei der nächsten PDC World Darts Championship eine riesige Summe Preisgeld zu verteidigen hat.
Ähnlich wie bei Michael van Gerwen bedeutet das, dass bei einem unmittelbar bevorstehenden, wenn nicht gar bereits einsetzenden Ranking‑Absturz nur bleibt, alles zu spielen, wenn er seinen Platz in der Weltspitze halten will.
Genau das macht es für Bunting mehr denn je zur Bürde, zumal er auch an zahlreichen ungewerteten Events wie der US World Series teilnimmt. Dankbar für die Chancen, helfen sie ihm dennoch nicht bei dem, was er andernorts erreichen muss. „Das macht es schwieriger. Ich suche Ergebnisse anderswo“, sagte Bunting in Bratislava.
„Ich weiß, dass ich bei der Weltmeisterschaft großes Geld verteidige. Ich gebe mein Bestes.

Schwieriger Reiseplan

Er sprach auch über den Reiseplan, der ihm zu schaffen macht: von der Slowakei zurück nach Hause in das Vereinigte Königreich und dann direkt ein Langstreckenflug nach New York zu den US Darts Masters. Ein Land, das vor dem Turnier große Medientage ansetzt, sodass Bunting alle Hände voll zu tun haben wird, bevor er in den frühen Morgenstunden des Freitags in den USA überhaupt ans Oche tritt.
„Es ist so hart, zu reisen, Premier League zu spielen, auf der European Tour zu reisen, die ProTours zu machen und dann nach New York zu fliegen.
„Ich komme am Montag nach Hause und fliege am Dienstag für die World Series nach New York. Es ist so schwierig, aber wir müssen bei diesen Events erscheinen.“
Stephen Bunting hebt den Finger.
Bunting in Aktion.
Das führte jedoch beispielsweise dazu, dass Luke Humphries sagte, er habe wegen des US‑Turniers auf die Slovak Darts Open verzichtet und dass er und Littler vermutlich gespielt hätten, wäre der Termin im Jahr günstiger gelegen, da es sich um eine Premierenveranstaltung handelt.
Entweder das, oder man wählt Buntings Weg und spielt trotzdem, um die Probleme später zu lösen. Mit weniger Druck in der Rangliste kann er damit umgehen.
Trotz seiner Klagen spricht er jedoch in den höchsten Tönen von den Fans als Grund zu reisen, was es für ihn lohnend macht – trotz seiner aktuellen persönlichen Vorbehalte darüber, wie viel er derzeit absolviert.
„Ich ziehe Energie aus diesen Fans, sie bedeuten mir die Welt. Ob ich in Bratislava, Deutschland oder im Vereinigten Königreich bin, ich spüre immer die Wucht der Fans.“
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