David Munyua hat bei der vergangenen
Darts WM im ikonischen Alexandra Palace nicht nur Kenia auf der größten aller Bühnen vertreten,
sondern zugleich einen wichtigen Impuls für die Entwicklung des Sports in seiner Heimatregion Murang’a County gesetzt. Der kenianische Dartspieler erhielt nun besondere Anerkennung auf politischer Ebene.
Gouverneur Irungu Kang’ata lud Munyua persönlich in sein Büro ein, um ihm zu seinen Leistungen bei der Weltmeisterschaft zu gratulieren. Der Empfang unterstreicht die wachsende Bedeutung des Dartsports in Kenia – und insbesondere in Munyuas Heimatregion.
WM-Sensation sorgt für große Aufmerksamkeit
Für Aufsehen sorgte Munyua Mitte des vergangenen Monats,
als er bei der Darts WM in der Auftaktrunde den favorisierten Mike De Decker mit 3:2 bezwang. Der überraschende Erfolg fand auch in Kenia große Beachtung und ebnete letztlich den Weg für den offiziellen Empfang beim Gouverneur.
David Munyua schrieb bei der Darts WM 2026 eine der Geschichten des Turniers
Für Munyua selbst hatte der Termin eine besondere Bedeutung. „Ich fühlte mich enorm geehrt durch die Einladung und die Glückwünsche“, schrieb der Dartspieler auf seinem
Instagram-Account. „Dass sich ein Gouverneur die Zeit nimmt, innezuhalten und anzuerkennen, was wir als Dartspieler leisten, ist unglaublich motivierend.“
Dabei blieb es nicht bei symbolischen Gesten. Nach Munyuas Aussagen zeigte Kang’ata echtes Interesse am Sport. „Er war nicht nur neugierig auf meine eigenen Erfahrungen bei der WM, sondern vor allem darauf, was Darts für Jugendliche im Murang’a County bedeuten kann“, erklärt Munyua. „Sein Engagement ging deutlich über einen Höflichkeitsbesuch hinaus.“
Ein zentrales Ergebnis des Gesprächs ist die Zusage des Gouverneurs, den Dartsport in der Region künftig aktiv zu unterstützen. „Er hat versprochen, eine wichtige Stütze für unseren Sport zu sein“, so Munyua. „Das gibt uns neue Energie, Darts auf lokaler Ebene weiter auszubauen.“
Der Fokus soll dabei klar auf der Basisarbeit liegen. Für Munyua ist Entwicklung von unten der entscheidende Faktor, um nachhaltige Strukturen zu schaffen. „Wenn wir Jugendliche früh mit Darts in Kontakt bringen und ihnen gute Betreuung bieten, können wir wirklich etwas aufbauen“, betont er. „Diese Unterstützung hilft uns, diese Vision konkret umzusetzen.“
Regionale Sparte soll Schlüsselrolle übernehmen
Ein nächster konkreter Schritt ist die Gründung und offizielle Registrierung einer Murang’a-Sektion innerhalb der Kenya Darts Association. Diese regionale Sparte soll künftig eine Schlüsselrolle bei der Entdeckung und Förderung neuer Talente übernehmen. „Mit einer eigenen KDA-Branch schaffen wir mehr Chancen für Spieler und können Wettkämpfe und Trainings besser organisieren“, erklärt Munyua.
Zum Abschluss zeigt sich der Kenianer dankbar für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. „Es bedeutet viel, dass an unsere Reise und an die Kraft des Sports geglaubt wird“, sagt Munyua. „Diese Form der Anerkennung zeigt, dass Darts auch in Kenia eine Zukunft hat.“