„Ich gehöre immer noch dazu, und darauf bin ich stolz“ – Jonny Clayton überzeugt mit starkem Finaleinzug bei den Belgian Darts Open
PDCJonny Clayton hat bei den Belgian Darts Open 2026 erneut seine Klasse unter Beweis gestellt und mit einer beeindruckenden Siegesserie das Finale erreicht. Der erfahrene Waliser setzte sich gegen mehrere starke Gegner durch und musste sich erst im Endspiel knapp Luke Humphries geschlagen geben. Dennoch überwogen bei Clayton nach dem Turnier die positiven Gefühle – auch wegen der großartigen Unterstützung durch die Fans in Belgien, die geschlossen hinter ihm standen.
Der 51-jährige Clayton startete mit einem soliden Sieg über Sebastian Białecki ins Turnier. In der nächsten Runde wartete mit Ross Smith jedoch ein deutlich schwererer Test. In einer besonders spannenden Partie setzte sich Clayton mit 6:5 durch. Smith kämpfte sich mit zwei gewonnenen Legs in Serie zurück und erzwang ein Entscheidungsleg, doch Clayton blieb nervenstark und entschied das Match für sich.
Starker Lauf bis ins Finale
Im Viertelfinale traf Clayton auf den belgischen Publikumsliebling Andy Baetens und zeigte eine überzeugende Vorstellung. Baetens hatte zuvor mit Siegen über Joe Cullen, Stephen Bunting und Martin Schindler beeindruckt, blieb gegen einen entfesselten Clayton jedoch ohne Chance. Mit einem Average knapp unter 100 Punkten und einem klaren 6:1-Erfolg beendete der Waliser den Traum des Lokalmatadors.
Jonny Clayton verlor das Finale der Belgian Darts Open 2026 mit 6:8 gegen Luke Humphries
Das Halbfinale gegen Niels Zonneveld entwickelte sich anschließend zu einem echten Thriller. Clayton lag lange Zeit zurück und musste gleich vier Matchdarts seines niederländischen Gegners überstehen. Am Ende kämpfte er sich jedoch eindrucksvoll zurück und sicherte sich mit einem 7:6-Erfolg doch noch den Finaleinzug.
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Humphries knapp zu stark
Im Endspiel traf Clayton auf Luke Humphries – einen seiner Premier-League-Rivalen. Humphries erspielte sich früh einen deutlichen Vorsprung, doch Clayton kämpfte sich noch einmal auf 6:7 heran. Am Ende entschied Humphries die Partie dennoch mit 8:6 für sich.
Im Anschluss blickte Clayton im Bühnen-Interview mit einem Augenzwinkern auf seine Leistung zurück. „Ehrlich gesagt dachte ich, ich würde früh nach Hause fahren, als ich deutlich hinten lag“, sagte er. „Aber ich bekam ein paar Chancen und habe sie genutzt. Manchmal braucht man auf diesem Niveau auch ein bisschen Glück.“
„Luke ist ein großartiger Spieler und ein enormer Gewinn für den Sport“
Auch für seinen Finalgegner fand Clayton anerkennende Worte: „Luke ist ein großartiger Spieler und ein enormer Gewinn für den Sport“, erklärte der Waliser. „Ich bin stolz, in dieser Ära spielen zu dürfen, mit so fantastischen Spielern und Fans. Das Niveau ist unglaublich hoch.“
Trotz der starken Konkurrenz bleibt Clayton überzeugt von seiner eigenen Leistungsfähigkeit. „Ich tue alles dafür, weiterhin an der Spitze mitzuhalten. Wenn du Woche für Woche gegen solche Spieler ranmusst, weißt du, dass es nie leicht wird. Aber ich gehöre immer noch dazu, und darauf bin ich stolz.“
Mit seinem Finaleinzug unterstreicht Clayton erneut seinen Status als einer der konstantesten Spieler auf der Tour. Das nächste Turnier im Kalender der European Tour ist der German Darts Grand Prix, der vom 04. bis 06. April in München stattfindet.
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










