Damon Heta startete heute Nacht fulminant in das diesjährige US Darts Masters. Der Australier, bekannt unter dem Spitznamen The Heat, setzte sich in der ersten Runde souverän mit 6-1 gegen den Kanadier Jim Long durch und sicherte sich damit einen Platz im Viertelfinale. Dort wartet er auf Jason Brandon, der sich überraschend gegen Stephen Bunting behaupten konnte.
Mit einem Average von knapp unter 100 dominierte Heta sein Match und genoss dabei sichtlich die Atmosphäre. „Ich habe mich auf der Bühne amüsiert“, berichtete er gegenüber Online Darts. Er hob zudem hervor, wie toll es war, dass einige Fans sein Trikot trugen: „Der Madison Square Garden ist eine Ikone und es ist mir eine Ehre, hier zu spielen. Ich freue mich schon auf mein nächstes Spiel.“
Entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Spieler der Welt-Elite: Damon Heta
Für den derzeit auf Platz 10 der Weltrangliste stehenden Heta ist dies sein erstes Turnier außerhalb Australiens und Neuseelands bei der World Series of Darts. „Das macht auch Sinn“, so Heta weiter, „die PDC wählt nur die besten Spieler aus, um sie überall auf der Welt zu vertreten. Man muss es sich also durch Leistung verdienen, hier zu sein. Ich habe mich jetzt bis in die Top Ten der Weltrangliste hochgearbeitet, also sehe ich das als eine Belohnung für meine harte Arbeit.“
The Heat genießt New York
Neben seinen sportlichen Erfolgen genießt der 37-jährige Australier bereits seine Zeit in New York. „Ich bin extra mit meiner Frau etwas früher angereist, um die Stadt ein wenig zu erkunden. Das ist der Vorteil einer Dartkarriere, sie bringt dich an Orte, an die du sonst vielleicht nicht kommst. Daher genieße ich es, meine Matches mit einigen kulturellen Ausflügen zu verbinden“, verriet Heta.
Für das Viertelfinale nimmt Heta das Spiel gegen Jason Brandon in Angriff. „Da ich das Eröffnungsspiel des Turniers gespielt habe, habe ich etwas mehr Zeit, um mich gut auszuruhen. Ich werde gut vorbereitet sein und ihn auf keinen Fall unterschätzen – ich will dieses Turnier gewinnen“, betont Heta entschlossen.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.