„Jetzt ist es endlich Zeit für einen Fernsehtitel“ – Chris Dobey sichert sich Grand-Slam-Teilnahme und strebt nach mehr
PDCChris Dobey hat sich am Mittwoch eindrucksvoll die Teilnahme am Grand Slam of Darts im kommenden Monat gesichert. Der Engländer aus Bedlington holte sich beim Players Championship 33 im Robin Park Leisure Centre in Wigan den Titel – seinen dritten Pro-Tour-Sieg der Saison.
Im Finale setzte sich „Hollywood“ mit 8:6 gegen den formstarken William O’Connor durch, nachdem er drei Legs in Folge gewonnen hatte. Mit diesem Erfolg bestätigte Dobey nicht nur seine starke Form, sondern auch seinen Status als einer der konstantesten Spieler der Players Championship-Serie 2025.
Durch den Triumph zählt der 35-Jährige nun zu den erfolgreichsten Akteuren der laufenden Saison und löste damit automatisch das Ticket für den prestigeträchtigen Grand Slam of Darts – ein Turnier, das er in den vergangenen Jahren mehrfach knapp verpasst hatte.
„Das beweist, dass man am Ende belohnt wird, wenn man weiterkämpft“, sagte ein stolzer Dobey, der über den Tag hinweg einen beeindruckenden Turnieraverage von über 102 Punkten erzielte. „Ich bin wirklich in meiner besten Zeit. Der Grand Slam ist ein fantastisches Event, und nachdem ich ihn zuletzt verpasst habe, ist es ein tolles Gefühl, wieder dabei zu sein.“
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Beständige Klasse und mentale Stärke
Mit drei Players-Championship-Titeln in dieser Saison hat Dobey eindrucksvoll bewiesen, wie konstant sein Spiel inzwischen geworden ist. Diese Stabilität sei kein Zufall, betonte er: „Ich spiele konstant gut, hole Titel auf der Pro Tour – das ist genau das Niveau, das ich immer erreichen wollte. Es fühlt sich an, als würde jetzt alles zusammenpassen.“
Der Publikumsliebling aus Nordengland befindet sich seit Jahren im Aufwind. Seinen Durchbruch feierte er Anfang 2023 mit dem Sieg beim Masters, wo er Stars wie Rob Cross und Michael Smith besiegte. Seitdem hat er sich fest in den Top 20 der Weltrangliste etabliert – mit starkem Scoring und wachsender Reife auf der Bühne.
„Ich will endlich TV-Titel gewinnen“
Trotz der Erfolge bleibt Dobey ehrgeizig. „Ich will jetzt anfangen, Fernseh-Titel zu gewinnen“, sagte er entschlossen. „Ich kann nicht ständig sagen, dass ich im TV gut spiele, ohne etwas Zählbares zu holen. Ich werde mich weiter zusammenreißen, an mich glauben und alles geben.“
Diese Entschlossenheit spiegelt sich auch in seiner Entwicklung wider. Während er früher oft Probleme hatte, sein Topniveau von der Pro Tour auf die Bühne zu übertragen, wirkt Dobey heute ruhiger, fokussierter und mental gefestigter. Auf der European Tour und bei der World Series of Darts bewies er zuletzt, dass er mit den besten Spielern der Welt mithalten kann.
„Ich möchte mich Woche für Woche mit den Besten messen“, erklärte er. „Wenn ich weiter so spiele wie jetzt, bin ich nicht weit davon entfernt.“
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Perfektes Timing für die Saisonhöhepunkte
Der Sieg in Wigan kam nicht aus dem Nichts. Dobey zeigte über den gesamten Turniertag hinweg beeindruckende Leistungen, besiegte mehrere etablierte Gegner und überzeugte mit Nervenstärke in den entscheidenden Momenten.
Mit dem Grand Slam of Darts in Wolverhampton vor der Tür und der anstehenden Weltmeisterschaft im Alexandra Palace scheint Dobey genau zur richtigen Zeit sein bestes Niveau gefunden zu haben.
Auffällig ist, wie gelassen und reflektiert der Engländer mittlerweile auftritt. Statt Frust über verpasste Chancen zeigt er Reife und Selbstvertrauen. „Ich weiß, was ich kann“, sagte er schon zu Beginn des Jahres. „Es geht darum, das dann auch zu zeigen, wenn es zählt. Ich habe gelernt, mehr an mich zu glauben – das macht den Unterschied.“
Mit einem Lächeln schloss Dobey: „Ich habe mir meinen Platz beim Grand Slam verdient. Jetzt will ich dort zeigen, dass ich hingehöre. Das ist erst der Anfang.“
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Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










