Kampf um die Darts WM 2027: Van Barneveld und Van den Bergh aktuell nicht qualifiziert – Deutsches Quintett auf Kurs

PDC
Donnerstag, 30 April 2026 um 12:45
Raymond van Barneveld (2)
Der Kampf um die Teilnahme an der Darts WM 2027 spitzt sich in dieser Saisonphase weiter zu. Besonders spannend ist die Lage für mehrere bekannte Namen, die derzeit knapp außerhalb der aktuellen Qualifikationsplätze liegen.
Dabei handelt es sich um Spieler, die ihren Wert auf höchstem Niveau längst bewiesen haben. In den entscheidenden Monaten der Pro-Tour-Saison müssen sie aber kräftig zulegen, um ihr Ticket für den Alexandra Palace zu sichern.
Einer der auffälligsten Namen in dieser Situation ist Raymond van Barneveld. Der fünffache Weltmeister bleibt trotz seiner enormen Erfahrung und seines Status im modernen Circuit verwundbar.
Seine Leistungen auf der Pro Tour schwanken. Deshalb muss van Barneveld sein Niveau steigern, um nicht noch stärker unter Druck zu geraten. Auf der virtuellen Weltrangliste liegt er derzeit nur auf Platz 44, in der Pro Tour Order of Merit sogar nur auf Rang 62. Lediglich die Top 40 beider Ranglisten qualifizieren sich für die Darts WM.
Auch Dimitri van den Bergh springt ins Auge. Der Belgier gehört normalerweise zu den etablierten Namen an der Spitze des Darts. Seine aktuelle Position außerhalb der vorläufigen Qualifikationsplätze zeigt jedoch, wie wechselhaft seine Saison bislang verläuft.
Van den Bergh steht auf der virtuellen Weltrangliste nur auf Platz 55 und in der Pro Tour Order of Merit sogar nur auf Rang 78.
Bei den englischen Spielern kämpft eine breite Gruppe um Sicherheit. Scott Williams bleibt bei TV-Turnieren ein gefährlicher Außenseiter. Auf der Pro Tour fehlt ihm jedoch noch die Regelmäßigkeit, um komfortabel im Rennen zu liegen.
Scott Williams hebt die Finger in die Luft.
Williams erreichte 2024 noch das Halbfinale der Darts-WM.
Martin Lukeman befindet sich in einer ähnlichen Situation. Er braucht stabile Ergebnisse, um nicht bis zum letzten Moment um seine Teilnahme bangen zu müssen. Auch Williams und Lukeman liegen vorerst außerhalb der Top 40 beider Ranglisten.
Der niederländische Schwede Jeffrey De Graaf gilt seit Längerem als solider Pro-Tour-Spieler. Der mehrfache WM-Teilnehmer steht derzeit jedoch ebenfalls außerhalb der WM-Plätze.
Dazu kommt eine Gruppe britischer PDC-Tour-Card-Inhaber wie Nick Kenny, Ryan Meikle und Bradley Brooks. Sie alle können an guten Tagen nahezu jeden Gegner schlagen. Gleichzeitig treten sie noch zu schwankend auf, um mit Blick auf die WM Entwarnung geben zu können.
Aus den Niederlanden stechen in diesem Überblick vor allem Wesley Plaisier und Jimmy van Schie hervor. Plaisier hat sich in den vergangenen Jahren fest auf der Pro Tour etabliert. Aktuell ist er jedoch noch nicht sicher für die Darts WM qualifiziert.
Van Schie gewann Ende des vergangenen Jahres die WDF-WM und eroberte Anfang dieses Jahres seine PDC Tour Card. Auch für ihn bleibt noch viel Arbeit, wenn er sich einen Platz im Alexandra Palace sichern will.
Aus deutscher Sicht ergibt sich derzeit ein gemischtes Bild. Aktuell qualifiziert wären Martin Schindler, Niko Springer, Ricardo Pietreczko, Max Hopp und Lukas Wenig.
Knapp außerhalb der Plätze liegen derzeit Leon Weber und Arno Merk. Der restliche deutsche Block ist aktuell etwas abgeschlagen und braucht deutlich bessere Ergebnisse, um noch einmal ernsthaft einzugreifen.
Für diese Spieler wird die kommende Phase deshalb richtungsweisend. Sie entscheidet nicht nur über ihre Saison, sondern in einigen Fällen womöglich auch über ihre Zukunft auf der Tour.
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