Das Darts WM Finale zwischen Gian van Veen und Luke Littler stand an. Es ging nicht nur das Rekordpreisgeld von 1 Millionen Pfund sondern auch um die legendäre Sid Waddel Trophy.
Van Veen eröffnete die Partie furios mit einem 116er-Checkout auf der Doppel 20. Beide Spieler hielten anschließend souverän ihren Anwurf. Der erste Satz ging in den Decider, in dem beide jeweils drei Satzdarts ausließen. Am Ende nutzte van Veen die Doppel 4 zum Gewinn des ersten Satzes.
Auch Satz zwei begann stark aus Sicht des Niederländers. Mit Checkouts von 145 und 127 Punkten zog er schnell auf 2:0 Legs davon. Littler kämpfte sich jedoch zurück, überstand einen Satzdart von van Veen auf Doppel 8 und checkte 116 Punkte zum Satzausgleich.
Im dritten Satz setzte van Veen erneut ein Ausrufezeichen. Ein 112er-Checkout auf der Doppel 20 brachte das 1:1 in Legs, anschließend folgte das Break mit einem 81er-Finish auf Doppel 12. Den Satz sicherte er sich spektakulär mit einem 170er-Checkout auf dem Bullseye zum 2:1.
Der vierte Satz ging dann klar an den amtierenden Weltmeister. Littler agierte deutlich stabiler und holte sich auf der Doppel 6 ungefährdet die 3:1-Satzführung. Im fünften Satz eröffnete van Veen zwar mit einem starken 137er-Checkout auf Tops Tops, doch Littler ließ sich selbst von einer Ally-Pally-Wespe nicht stoppen und stellte auf der Doppel 5 auf 4:1.
Auch der sechste Satz verlief eindeutig. Van Veen bekam mehrfach Chancen auf die Doppel, ließ diese jedoch ungenutzt. Littler nutzte die Schwächen konsequent aus und erhöhte auf 5:1 in Sätzen. Im siebten Durchgang hatte van Veen nur drei Doppeldarts, alle verfehlten hauchdünn ihr Ziel. Littler sicherte sich auch diesen Satz zum 6:1.
Damit fehlte ihm nur noch ein Satz zum erneuten WM-Titel. Im achten Satz ging Littler auf der Doppel 3 mit 1:0 in Führung. Van Veen glich zwar mit einem 56er-Checkout aus, doch Littler checkte anschließend 15 Punkte und stand kurz vor dem Ziel. Den Titel machte er schließlich mit einem herausragenden 147er-Checkout auf der Doppel 15 perfekt und ist damit der vierte Spieler der Geschichte, der seinen WM-Titel verteidigen konnte.