Luke Woodhouse verrät kurioses Ritual: Dieser Profi bereitet sich mit Riechsalzen auf seine Spiele vor

PDC
durch Nic Gayer
Dienstag, 20 Januar 2026 um 19:30
Luke Woodhouse (1)
Im Dartsport greifen viele Profis auf feste Routinen zurück, um sich vor wichtigen Matches zu fokussieren. Bei James Hurrell fällt diese Vorbereitung allerdings deutlich aus dem Rahmen. Der Engländer setzt vor seinen Partien auf Riechsalze – ein Ritual, das man eher aus dem Kraftsport oder vom Spielfeldrand kennt als vom Oche.
Bekannt wurde diese Angewohnheit durch Luke Woodhouse, selbst PDC-Profi und guter Freund von „Hillbilly“. Hurrell stand vor der Weltmeisterschaft noch unter Druck und lief Gefahr, seine Tour Card zu verlieren. Doch bei der PDC Darts WM im Alexandra Palace drehte der Engländer auf und sorgte für Aufsehen.

WM-Lauf rettet Tour Card – Woodhouse gibt Einblicke hinter die Kulissen

Im Ally Pally schlug Hurrell unter anderem Dirk van Duijvenbode und Stephen Bunting und zog bis ins Achtelfinale ein. Dort endete sein Lauf zwar mit einer 0:4-Niederlage gegen Ryan Searle, doch der starke WM-Auftritt zahlte sich aus. Durch die erzielten Preisgelder kletterte Hurrell auf Rang 48 der Order of Merit und sicherte sich ein weiteres Jahr auf der Pro Tour.
Über das Leben hinter den prunkvollen Kulissen – etwa bei Players-Championship-Turnieren – sprach Woodhouse im „Tops and Tales“-Podcast von PDC-Caller Huw Ware. Dabei gewährte er auch Einblicke in den Alltag abseits der Bühne. „Bei Pro Tours und Players Championships sitze ich meist bei Callan Rydz, James Hurrell und Jim Williams — als er noch auf der Tour war“, erzählte Woodhouse. „Das ist ein guter Tisch. Wir trainieren zusammen, gehen etwas essen, spielen Pool oder Snooker und schauen Fußball.“
Im weiteren Verlauf kam Woodhouse auf Hurrells auffälliges Ritual zu sprechen. „James hat da dieses Ding: Bevor er spielen muss, riecht er immer an Riechsalzen. Hast du das jemals probiert? Es ist nicht gerade angenehm, aber er macht es jedes Mal. Das ist Zeug, das Gewichtheber benutzen, oder das Rettungsdienste einsetzen, um jemanden wieder zu sich zu bringen.“
Dabei bleibt es nicht immer bei der Eigenanwendung. „Er zieht den Trick auch mal bei anderen ab“, berichtete Woodhouse weiter. „Wenn du nicht aufpasst, hält er es dir plötzlich unter die Nase, und du denkst: ‚Uff.‘ Es riecht nach Ammoniak und ist wirklich nicht angenehm. Er läuft ständig mit so einem Döschen herum. Für mich muss das nicht sein, aber gut — wir sitzen immer zusammen und das passt.“
Klatscht 1Besucher 1
loading

Gerade In

Beliebte Nachrichten

Aktuelle Kommentare

Loading