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Niels Zonneveld dreht sich derzeit nicht alles um den Dartsport. Die Nummer 36 der Weltrangliste ist vor einem Monat erstmals Vater geworden und gibt offen zu, dass dieses einschneidende Ereignis seine Prioritäten zunächst verändert hat. Auch wenn das Training zuletzt etwas zu kurz kam, blickt „Triple Z“ optimistisch auf das bevorstehende
World Matchplay.
Sportlich hatte Zonneveld einen starken Start ins Jahr hingelegt. Der 27-Jährige erreichte nacheinander das Halbfinale der European Darts Trophy sowie der Belgian Darts Open und ist bis heute der einzige Spieler, der Luke Littler in diesem Jahr bei einem PDC-Ranglistenturnier bezwingen konnte.
„Das ist im Moment wichtiger als Darts“
In den vergangenen Wochen geriet der positive Lauf allerdings etwas ins Stocken. Bei den letzten sechs European-Tour-Turnieren schied Zonneveld jeweils spätestens in der zweiten Runde aus. Für den Niederländer gibt es dafür jedoch einen nachvollziehbaren Grund.
Niels Zonneveld möchte nach der Geburt seiner Tochter beim World Matchplay sportlich wieder angreifen.
„Natürlich bin ich unglaublich glücklich mit meiner Tochter. Es geht ihr gut, und das ist das Allerwichtigste“, sagt Zonneveld in Zitaten, die von Oche180 gesammelt wurden. „Ich genieße es enorm. Heute ist sie genau einen Monat alt, und die Zeit vergeht wie im Flug.“
Mit der Geburt seines ersten Kindes rückte der Dartsport zwangsläufig zunächst in den Hintergrund.
„Ich konnte in der letzten Zeit etwas weniger trainieren als sonst, weil bei einem Neugeborenen natürlich viel anfällt“, erklärt der Niederländer. „Im Moment ist das schlichtweg wichtiger als Darts.“
Inzwischen sei jedoch der Zeitpunkt gekommen, den Fokus wieder verstärkt auf seine sportlichen Ziele zu richten.
„Jetzt kann ich das Training wieder aufnehmen. Nächste Woche beginnt das
World Matchplay, darauf freue ich mich wirklich. Ich muss dafür sorgen, dass ich wieder in Form komme.“
Zonneveld träumt von den Top-32 – gemeinsam mit Doets und Nijman
Neben seinen persönlichen Ambitionen verfolgt Zonneveld noch ein weiteres Ziel. Gemeinsam mit seinen engen Freunden
Kevin Doets und
Wessel Nijman möchte er sich dauerhaft unter den besten 32 Spielern der PDC Order of Merit etablieren.
Die drei Niederländer verbindet eine langjährige Freundschaft. Schon vor vielen Jahren spielten sie gemeinsam in einer Super-League-Mannschaft in den Niederlanden.
„Kevin und Wessel sind gute Freunde von mir. Vor Jahren haben wir zusammen in einem Super League-Team in den Niederlanden gespielt“, erzählt Zonneveld.
Mittlerweile sei das gemeinsame Ziel zum Greifen nah.
„Wessel steht inzwischen schon in den Top-32, und ich denke, dass Kevin dort mittlerweile ebenfalls hingehört. Ich selbst kratze auch daran. Es wäre etwas ganz Besonderes, wenn wir am Ende des Jahres alle drei zu den besten 32 Spielern der Welt gehören.“
Dass dieses Szenario einmal Realität werden könnte, hätte er früher selbst kaum für möglich gehalten.
„Vor acht Jahren hätte ich wirklich nicht erwartet, dass wir an diesem Punkt stehen würden. Das macht es für mich umso besonderer, und ich denke, dass Kevin und Wessel das ganz genauso sehen.“