Paarungen für den World Cup of Darts 2026 bestätigt: Schindler und Pietreczko kehren für Deutschland zurück, Wales ohne Gerwyn Price

PDC
Montag, 11 Mai 2026 um 18:39
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Die Auslosung für den World Cup of Darts 2026 steht fest – doch aus deutscher Sicht dreht sich aktuell alles um eine Personalie: Ricardo Pietreczko. Seit einiger Zeit kämpft „Pikachu“ mit Problemen in seiner Wurfbewegung und sogar ein mögliches Dartitis-Thema stand im Raum. Entsprechend groß waren die Zweifel, ob er überhaupt in Frankfurt antreten wird.
Nun ist klar: Pietreczko bildet gemeinsam mit Deutschlands Nummer eins Martin Schindler erneut das Duo – trotz Formkrise und wachsender Konkurrenz durch Niko Springer, der sich zuletzt als deutsche Nummer drei stark präsentierte.

Schindler stärkt Pietreczko – Entscheidung liegt beim Teamkollegen

Martin Schindler äußerte sich zuletzt deutlich zur Situation seines Partners – und machte klar, worauf es ankommt. „Mir ist natürlich nicht entgangen, was zuletzt passiert ist“, sagte er nach seinem Auftaktsieg bei den Austrian Darts Open. „Aber am Ende liegt das in Ricardos Hand.“
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Im vergangenen Jahr erreichte Team Deutschland das Halbfinale beim World Cup of Darts
Der Strausberger setzt dabei bewusst auf Vertrauen statt Druck. Sollte Pietreczko sich bereit fühlen, stehe er voll hinter ihm. Gleichzeitig betont Schindler aber auch die andere Seite: Sollte sein Teamkollege Zweifel haben und sich gegen einen Start entscheiden, würde er auch das respektieren – und als reife Entscheidung bewerten.
Dabei verweist Schindler auch auf die gemeinsamen Erfolge: Beim World Cup 2025 spielte sich das deutsche Duo sensationell bis ins Halbfinale und schrieb damit Darts-Geschichte. Für ihn ist deshalb klar: Das Potenzial ist weiterhin vorhanden. „Das ist wie Fahrradfahren – man verlernt es nicht“, so Schindler.
Sportlich präsentierte sich die deutsche Nummer eins zuletzt zumindest stabil. Beim 6:2-Erfolg über Peter Wright in Graz zeigte er zwar nicht sein bestes Niveau, erfüllte aber souverän seine Pflicht. Gerade diese Fähigkeit, auch mit dem B- oder C-Game Spiele zu gewinnen, könnte für Deutschland im Teamwettbewerb entscheidend werden.
International richtet sich der Blick derweil auf die Top-Nationen. England geht erneut mit Luke Littler und Luke Humphries an den Start und will nach dem enttäuschenden Abschneiden im Vorjahr den nächsten Titel holen. Die Niederlande setzen wieder auf das Duo Michael van Gerwen und Gian van Veen, während Titelverteidiger Nordirland mit Josh Rock und Daryl Gurney als eines der Top-Teams ins Turnier geht.
Eine der größten Überraschungen kommt aus Wales: Gerwyn Price fehlt erneut und wird durch Nick Kenny ersetzt. Jonny Clayton übernimmt damit die Führungsrolle. Auch Schottland stellt sich neu auf – Cameron Menzies rückt für Peter Wright an die Seite von Gary Anderson.
Neben den gesetzten Teams lauern zahlreiche gefährliche Außenseiter. Polen tritt mit Krzysztof Ratajski und Radek Bialecki an, Österreich schickt Mensur Suljovic und Rusty-Jake Rodriguez ins Rennen. Zudem feiern Nationen wie die Mongolei und Trinidad & Tobago ihr Debüt.
Im Fokus bleibt jedoch das deutsche Team. Viel wird davon abhängen, in welcher Verfassung Ricardo Pietreczko tatsächlich ans Oche tritt – und ob das Erfolgsduo des Vorjahres rechtzeitig wieder zu seiner Stärke findet.

Seeds 1–4 (Freilos für Runde zwei)

Seed Nation Player 1 Player 2
1 England Luke Littler Luke Humphries
2 Netherlands Gian van Veen Michael van Gerwen
3 Northern Ireland Josh Rock Daryl Gurney
4 Scotland Gary Anderson Cameron Menzies
Seed Nation Player 1 Player 2
5 Germany Martin Schindler Ricardo Pietreczko
6 Belgium Mike De Decker Dimitri Van den Bergh
7 Wales Jonny Clayton Nick Kenny
8 Republic of Ireland William O'Connor Mickey Mansell
9 Poland Krzysztof Ratajski Sebastian Bialecki
10 Sweden Jeffrey de Graaf Oskar Lukasiak
11 Australia Damon Heta Adam Leek
12 Czechia Karel Sedlacek Adam Gawlas
13 Austria Mensur Suljovic Rusty-Jake Rodriguez
14 Latvia Madars Razma Valters Melderis
15 Croatia Boris Krcmar Pero Ljubic
16 Finland Jani Haavisto Jonas Masalin
Nation Player 1 Player 2
Canada Jim Long David Cameron
China Qingyu Zhan Xiaochen Zong
Denmark Andreas Toft Jorgensen Jonas Graversen
France Thibault Tricole Nicolas Thuillier
Hong Kong Man Lok Leung Lok Yin Lee
Hungary Patrik Kovacs Pal Szekely
India Nitin Kumar Ankit Goenka
Italy Michele Turetta Riccardo Castelli
Japan Motomu Sakai Haruki Muramatsu
Lithuania Darius Labanauskas Mindaugas Barauskas
Mongolia Altantulkhuur Myagmarsuren Ganzorig Lkhagvasuren
New Zealand Jonny Tata Ben Robb
Norway Cor Dekker Kent Sivertsen
Philippines Alexis Toylo Paolo Nebrida
Portugal Luis Camacho Jose de Sousa
Singapore Paul Lim Phuay Wey Tan
Slovenia Benjamin Pratnemer Stefano Bozicek
South Africa Graham Filby Devon Petersen
Spain Cristo Reyes Jose Justicia
Switzerland Stefan Bellmont Marcel Walpen
Thailand Sarayut Ouamumpa Sowaris Rodman
Trinidad and Tobago Joshua Balfour James Walklin
Uganda Patrick Ocheng Juma Said
USA Adam Sevada Stowe Buntz

Seeds 5–16 (Gesetzt für die Gruppenphase)

Seed Nation Player 1 Player 2
1 England Luke Littler Luke Humphries
2 Netherlands Gian van Veen Michael van Gerwen
3 Northern Ireland Josh Rock Daryl Gurney
4 Scotland Gary Anderson Cameron Menzies
Seed Nation Player 1 Player 2
5 Germany Martin Schindler Ricardo Pietreczko
6 Belgium Mike De Decker Dimitri Van den Bergh
7 Wales Jonny Clayton Nick Kenny
8 Republic of Ireland William O'Connor Mickey Mansell
9 Poland Krzysztof Ratajski Sebastian Bialecki
10 Sweden Jeffrey de Graaf Oskar Lukasiak
11 Australia Damon Heta Adam Leek
12 Czechia Karel Sedlacek Adam Gawlas
13 Austria Mensur Suljovic Rusty-Jake Rodriguez
14 Latvia Madars Razma Valters Melderis
15 Croatia Boris Krcmar Pero Ljubic
16 Finland Jani Haavisto Jonas Masalin
Nation Player 1 Player 2
Canada Jim Long David Cameron
China Qingyu Zhan Xiaochen Zong
Denmark Andreas Toft Jorgensen Jonas Graversen
France Thibault Tricole Nicolas Thuillier
Hong Kong Man Lok Leung Lok Yin Lee
Hungary Patrik Kovacs Pal Szekely
India Nitin Kumar Ankit Goenka
Italy Michele Turetta Riccardo Castelli
Japan Motomu Sakai Haruki Muramatsu
Lithuania Darius Labanauskas Mindaugas Barauskas
Mongolia Altantulkhuur Myagmarsuren Ganzorig Lkhagvasuren
New Zealand Jonny Tata Ben Robb
Norway Cor Dekker Kent Sivertsen
Philippines Alexis Toylo Paolo Nebrida
Portugal Luis Camacho Jose de Sousa
Singapore Paul Lim Phuay Wey Tan
Slovenia Benjamin Pratnemer Stefano Bozicek
South Africa Graham Filby Devon Petersen
Spain Cristo Reyes Jose Justicia
Switzerland Stefan Bellmont Marcel Walpen
Thailand Sarayut Ouamumpa Sowaris Rodman
Trinidad and Tobago Joshua Balfour James Walklin
Uganda Patrick Ocheng Juma Said
USA Adam Sevada Stowe Buntz

Ungesetzte Nationen

Seed Nation Player 1 Player 2
1 England Luke Littler Luke Humphries
2 Netherlands Gian van Veen Michael van Gerwen
3 Northern Ireland Josh Rock Daryl Gurney
4 Scotland Gary Anderson Cameron Menzies
Seed Nation Player 1 Player 2
5 Germany Martin Schindler Ricardo Pietreczko
6 Belgium Mike De Decker Dimitri Van den Bergh
7 Wales Jonny Clayton Nick Kenny
8 Republic of Ireland William O'Connor Mickey Mansell
9 Poland Krzysztof Ratajski Sebastian Bialecki
10 Sweden Jeffrey de Graaf Oskar Lukasiak
11 Australia Damon Heta Adam Leek
12 Czechia Karel Sedlacek Adam Gawlas
13 Austria Mensur Suljovic Rusty-Jake Rodriguez
14 Latvia Madars Razma Valters Melderis
15 Croatia Boris Krcmar Pero Ljubic
16 Finland Jani Haavisto Jonas Masalin
Nation Player 1 Player 2
Canada Jim Long David Cameron
China Qingyu Zhan Xiaochen Zong
Denmark Andreas Toft Jorgensen Jonas Graversen
France Thibault Tricole Nicolas Thuillier
Hong Kong Man Lok Leung Lok Yin Lee
Hungary Patrik Kovacs Pal Szekely
India Nitin Kumar Ankit Goenka
Italy Michele Turetta Riccardo Castelli
Japan Motomu Sakai Haruki Muramatsu
Lithuania Darius Labanauskas Mindaugas Barauskas
Mongolia Altantulkhuur Myagmarsuren Ganzorig Lkhagvasuren
New Zealand Jonny Tata Ben Robb
Norway Cor Dekker Kent Sivertsen
Philippines Alexis Toylo Paolo Nebrida
Portugal Luis Camacho Jose de Sousa
Singapore Paul Lim Phuay Wey Tan
Slovenia Benjamin Pratnemer Stefano Bozicek
South Africa Graham Filby Devon Petersen
Spain Cristo Reyes Jose Justicia
Switzerland Stefan Bellmont Marcel Walpen
Thailand Sarayut Ouamumpa Sowaris Rodman
Trinidad and Tobago Joshua Balfour James Walklin
Uganda Patrick Ocheng Juma Said
USA Adam Sevada Stowe Buntz
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