In Milton Keynes stand gestern das zwanzigste
Players Championship des Jahres auf dem Programm. Der Gesamtsieg in Milton Keynes ging an den Engländer Ross Smith, der sich im Finale mit 8:5 gegen William O'Connor durchsetzte. Für Smith war es der zehnte PDC-Ranglistentitel seiner Karriere.
Dass Smith beim Players Championship 20 dominierte, zeigt sich auch an den
Averages. Der 37-jährige Engländer sorgte für die beiden höchsten Averages und ragte damit ein Stück weit über das restliche Teilnehmerfeld hinaus.
Es gab jedoch auch einige Spieler, die mit niedrigen Averages auffielen. Besonders
Keane Barry. Der junge Ire schied gleich in der Auftaktrunde gegen den Deutschen Ricardo Pietreczko aus. Barry erzielte in dieser Partie einen Average von nur 71,83. Niemand lag bei Players Championship 20 niedriger.
Mit einem Average von 75,02 machte es
Thibault Tricole nicht viel besser als Barry. Der Franzose verzeichnete diesen Wert bei seiner 3:6-Niederlage in der ersten Runde gegen Jack Tweddell. Tricole wird sein Niveau in den kommenden Monaten anheben müssen, wenn er seine PDC Tour Card sichern will. In der virtuellen Weltrangliste steht er derzeit nämlich nur auf Rang 66, lediglich die Top 64 behalten ihre PDC Tour Card.
Joyce kann Leistung vom vergangenen Wochenende nicht bestätigen
Auffällig ist auch der niedrige Average von Ryan Joyce, am vergangenen Wochenende noch
unterlegener Finalist bei den Baltic Sea Darts Open. Der Engländer unterlag beim Players Championship 20 in der Auftaktrunde klar mit 0:6 seinem Landsmann Tavis Dudeney. Joyce spielte in dieser Partie lediglich einen Average von 77,57, deutlich unter dem Niveau, das er am vergangenen Wochenende auf der European Tour gezeigt hatte.
Das Players Championship pausiert nun rund zwei Wochen und nimmt am Dienstag, den 16.06., in Wigan den Spielbetrieb wieder auf, wo dann das 21. Turnier des Jahres auf dem Programm steht.