„Sorry, Paul ...“ – Simon Whitlock gibt Ex-Doppelpartner Nicholson scherzhaft die Schuld am australischen World-Cup-Drama 2012

PDC
Montag, 29 Juni 2026 um 15:00
WCOD2012-England-v-Australia
Die Niederlage Australiens im Finale des World Cup of Darts 2012 bleibt auch Jahre später ein wunder Punkt. In einem Video der MODUS Super Series auf X bekamen Simon Whitlock und sein Sohn Mason Whitlock die These präsentiert: Es war Paul Nicholsons Schuld, dass Australien den World Cup of Darts verlor. Beide reagierten darauf jeweils auf ihre eigene Weise.
Mason Whitlock konnte sich der These nicht vollständig anschließen, räumte jedoch ein, dass Nicholson als Erster die Chance hatte, das Match zu entscheiden. „Ich habe nicht ‚stimme entschieden nicht zu‘ gewählt, weil man auch die Drucksituation berücksichtigen muss, unter der er stand. Zumal er die ersten drei Matchdarts bekam“, erklärte Mason.
Dennoch betonte er, dass Nicholson nicht allein für die Niederlage verantwortlich gemacht werden könne. Auch sein Vater Simon Whitlock ließ schließlich Chancen aus, um den Titel zu sichern.
„Aber mein Vater vergab danach ebenfalls drei Matchdarts. Deshalb kann ich nicht sagen, dass es vollständig Pauls Schuld war. Ich bin damit also einfach nicht einverstanden.“
Simon Whitlock selbst fiel in seinem Urteil deutlich direkter aus. Der frühere World-Cup-Finalist und damalige Doppelpartner von ’The Asset‘ gab mit einem Lächeln zu, dass er der These durchaus zustimmt, schlicht weil Nicholson als Erster die Möglichkeit hatte, das Match zuzumachen.
„Ich stimme zu, denn er bekam die erste Chance und verpasste sie“, sagte Whitlock. „Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, dass ich danach noch einmal eine Gelegenheit bekommen würde. Wahrscheinlich hätte ich diese Chance auch gar nicht bekommen sollen.“
Allerdings musste auch Whitlock einräumen, dass er anschließend selbst ebenfalls drei Matchdarts ungenutzt ließ. Damit relativierte er seine Aussage sogleich etwas, auch wenn eine neckische Spitze in Richtung seines früheren Partners nicht ausblieb. „Aber ja ... sorry, Paul.“
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