Vincent van der Voort erwartet, dass es für Amateure alles andere als einfach wird,
Luke Littler bei einem speziellen,
von Netflix organisierten Darts-Event zu bezwingen. Wer es tatsächlich schafft, dem Weltranglistenersten ein Leg abzunehmen, darf sich über satte 501.000 Pfund freuen. Nach Einschätzung des ehemaligen Profis könnte allerdings gerade dieses enorme Preisgeld zum entscheidenden Faktor werden.
Das Konzept der Veranstaltung ist ebenso simpel wie spektakulär: Littler tritt in insgesamt 20 Legs gegen verschiedene Amateur-Gegner an. Gelingt es einem seiner Herausforderer, den Engländer in einem dieser Legs zu schlagen, geht er mit dem gewaltigen Preisgeld von 501.000 Pfund nach Hause.
Van der Voort lobt „großartige Aktion von Netflix“
Van der Voort kann der Idee einiges abgewinnen, wie er im Podcast
„Darts Draait Door“ erklärte. „Das ist auf jeden Fall ein schöner Promo-Coup. Eine großartige Aktion von Netflix. Definitiv.“
Vincent van der Voort glaubt, dass der enorme Druck für Luke Littlers Herausforderer beim Kampf um 501.000 Pfund zum entscheidenden Faktor werden könnte.
Allerdings erhält nicht jeder die Gelegenheit, sein Glück gegen Littler zu versuchen. Spieler, die im Besitz einer PDC Tour Card sind, dürfen nicht teilnehmen. Van der Voort selbst erfüllt diese Voraussetzung zwar, verspürt jedoch wenig Interesse daran, eigens nach England zu reisen und dort um einen Platz im Teilnehmerfeld zu kämpfen. „Ich müsste in England Qualifier spielen. Nein, das mache ich nicht.“
Dennoch ist der ehemalige Profi davon überzeugt, dass es außerhalb des PDC-Zirkus genügend Spieler gibt, die zumindest über die kurze Distanz eines einzelnen Legs das nötige Niveau besitzen, um Littler ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. „Es gibt natürlich genug Spieler, die ihm durchaus ein Leg abnehmen können.“
Trotzdem geht van der Voort davon aus, dass Littler letztlich alle 20 Legs unbeschadet überstehen wird. „Glaubst du, er schafft das? Ja, ich glaube schon, ja. Ich denke, jemand wird auf ein Doppel kommen. Oder zwei Darts. Auf ein Doppel.“
501.000 Pfund für einen einzigen Wurf
Und genau in diesem Moment dürfte nach Ansicht des Niederländers die enorme Höhe des Preisgeldes ihre Wirkung entfalten. Für einen Amateur wäre ein Wurf, bei dem nicht weniger als 501.000 Pfund auf dem Spiel stehen, schließlich eine Situation, die mit seinen gewöhnlichen Erfahrungen in einem Darts-Match kaum vergleichbar ist.
„Die Nerven, die du bekommst, wenn du gegen ihn ein Leg gewinnen kannst... Als Amateur hast du das noch nie gefühlt. Für so viel Geld ein Doppel treffen zu müssen.“