Sportpsychologe zu Van den Berghs Panikattacken: "Kein Fall von Spielstress, sondern von psychischem Stress"

Dimitri Van den Bergh hatte kürzlich bei den German Darts Open medizinische Probleme. Der 28-jährige Belgier begab sich daraufhin zu einer Untersuchung ins Krankenhaus, bei der jedoch nichts festgestellt wurde.

Die belgische Zeitung Het Laatste Nieuws befragte den Sportpsychologen Jef Brouwers. "Dies ist kein Fall von Wettbewerbsstress, sondern von psychologischem Stress. Irgendetwas löste bei ihm regelmäßige Panikattacken aus. Was bedeutet das genau? Er hat sich irgendwie extrem weit aus dem Fenster gelehnt, vielleicht hat er sich zu sehr unter Druck gesetzt. So verliert man die Kontrolle und bekommt dann Stresssymptome", so Brouwers.

Auslöser

"Man kann es ein wenig mit dem Gefühl vergleichen, das man hat, wenn man in die Tasche greift, aber plötzlich sein Handy nicht mehr spürt", so Brouwers weiter. "Dann kommt es zu einer kurzen Panik. Aber mit Dimitri ist es dann noch schlimmer. Auch weil er nicht weiß, was die Ursache ist. Wenn Sie im obigen Beispiel Ihr Mobiltelefon wiederfinden, ist der Stress vorbei. Dimitri kennt den Grund nicht und muss daher nach dem Auslöser suchen. Wie es entstanden ist. Nur das ist schwer zu finden, weshalb es für ihn von Vorteil sein kann, mit einem Experten zu sprechen. Sobald er diese Panikattacken los ist, und das wird er, wird es auch vorbei sein. Es ist ja nicht so, dass dies ein wiederkehrendes Phänomen ist".

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